Mit einem verdienten 2:0-Sieg gegen Köniz konnte der FC Ibach am Samstag die erste Hürde auf dem Weg zum Schweizer Cup überwinden. Die Tore schossen die Neuzuzüge Driton Hoxha und Simon Lustenberger.
Dem FC Ibach ist der Start in die neue Saison geglückt: Auf dem Weg zum Schweizer Cup wurde die erste von drei Qualifikations-Hürden überwunden. Der Gast aus Köniz entpuppte sich als ungefährlicher Gegner, was wohl auch an den über zehn Abwesenden lag. Trotzdem waren die Berner in den ersten zehn Minuten die leicht bessere Mannschaft. In der 11. Minute aber folgte der erste schön vorgetragene FCI-Angriff von David Peter über Simon Steiner, dessen mustergültige Flanke den freistehenden Dzavit Afazi fand, seine Direktabnahme geriet jedoch zu hoch. In der Folge hatten die Ibächler mehr Spielanteile und kontrollierten das Geschehen. Zu zwingenden Chancen kamen jedoch beide Teams nur selten. Nach einer halben Stunde scheiterte Samuel Lustenberger mit seinem Freistoss nur knapp, und kurz vor der Pause hätten Ruhstaller und Neuzuzug Hoxha die Ibächler in Führung bringen können.
Führungstreffer zur richtigen Zeit
In der zweiten Hälfte wurde die Überlegenheit der Ibächler zunehmend grösser. Kevin Kost hatte in der 53. Minute mit seinem Pfostenschuss aus gut 20 Metern viel Pech zu beklagen. Aber auch Köniz kam nur wenig später zu einer Grosschance, nach einer guten Flanke von Bunjaku kam der wohl beste Spieler der Berner, Pascal Zehnder, im Sechzehner sträflich frei zum Abschluss, seine Direktabnahme flog allerdings übers Tor. Das hätte für die Ibächler ins Auge gehen können, umso wichtiger war es, dass sie kurz darauf das 1:0 erzielten konnten. Neuzuzug Driton Hoxha kam aus gut 25 Metern zum Schuss, der Ball wurde abgefälscht und erwischte Torhüter Lauper auf dem falschen Fuss. Die Führung gab den Muotadörflern mehr Sicherheit und auch etwas Luft im Angriffsspiel. Kurz darauf kam auch noch Neuverpflichtung Simon Lustenberger zu einem Teileinsatz, der Bruder von Hertha Berlins Fabian Lustenberger ist noch nicht ganz fit und befindet sich nach langer Verletzungspause noch im Aufbautraining.
Starke Leistung vom FCI-Torhüter
Die Ibächler machten auch nach dem Führungstreffer mehr fürs Spiel. Samuel Lustenberger hätte in der 65. Minute alles richtig gemacht, doch Torhüter Lauper vermochte den Ball mit einer starken Parade noch übers Tor zu lenken. Und zwei Minuten später scheiterte Hoxha mit einem guten Freistoss aus 25 Metern nur knapp. Dass sich die Ibächler aber nicht zu sicher fühlen durften, zeigte sich in der 72. Minute. Mit einem unpräzisen Rückpass machte Kevin Kost dem Könizer Pascal Zehnder ein Geschenk, dieser konnte alleine auf FCI-Hüter Ibrahimi laufen. Der Ibächler Schlussmann blieb aber cool und krallte sich im eins gegen eins den Ball. Und auch in der 78. Minute konnten sich die Ibächler bei ihrem Torhüter bedanken, der den Ausgleich mit einer starken Parade verhinderte. Lorenz Sommers guter Schuss hätte wohl gepasst.
Knaller von Simon Lustenberger
In der 87. Minute fiel dann die Entscheidung. Nach schöner Vorarbeit von Alain Saner liess Neuverpflichtung Simon Lustenberger seine Klasse ein erstes Mal aufblitzen. Sein trockener Schuss zum 2:0 liess Torhüter Lauper keine Chance. Den Ibächlern ist der Start in die neue Saison damit geglückt. Zwar passte noch nicht alles zusammen, viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten hemmten den Spielfluss der Jurendic-Elf. Mit Geduld und dank dem starken Torhüter Ibrahimi erreichte man die zweite Runde, wo die Reise nun am kommenden Wochenende zum Absteiger FC Arbon an den Bodensee geht.
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