| Konsequenzen nach Spielabbruch |
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| Autor REGIOfussball.ch |
Am Dienstag 1. Mai wurde das Halbfinalspiel im 5. Liga-Cup zwischen dem FC Baar und FC Eschenbach nach einem Schlag eines Baarer Spielers gegen den Schiedsrichter abgebrochen. Aktualisierung: Strafen Nach dem Spielabbruch 5. Liga Cup ½ Final FC Baar gegen FC Eschenbach (REGIOfussball berichtete bereits am 1. Mai darüber) hat die Wettspielkommsission des Fussballverbandes nach genauen Abklärungen entschieden. Das Cupspiel wurde damals aufgrund massiver Bedrohung gegen den Schiedsrichter in der 74. Min. beim Stande von 3:4 abgebrochen. Hier die Konsequenzen: - Das Spiel wird mit 0:3 zugunsten des FC Eschenbach gewertet.
- Für einen fehlbaren 20jährigen Spieler des FC Baar wird bei der KDK des SFV eine längerfristige Sperre beantragt. Grund: Spezielle Vorkommnisse beim Spielabbruch SR-Beleidigung / Drohungen gegen SR / Grobe Unsportlichkeiten.
- Ein weiterer fehlbarer Spieler des FC Baar wird gemäss Bussenkatalog bestraft.
Damit steht der FC Eschenbach am Samstag, 26. Mai 2012 um 17.00 gegen den SK Root im Cupfinal. FC Eschenbach: So macht Fussball keinen Spass Auf der Seite der 3. Mannschaft des FC Eschenbach ist man ebenfalls schockiert über die Vorkomnisse: "So macht Fussball einfach keinen Spass und der Autor dieser Sätze ist der Meinung das die fehlbaren Spieler eine unentfernbare Beschriftung auf die Stirn bekommen sollten auf der steht: Ich war der Grund, dass ein 5. Liga Fussball SPIEL abgebrochen wurde. Ich konnte keine Entscheidungen akzeptieren und habe einen Unschuldigen geschlagen. Über solche Spiele macht es keine Freude zu schreiben und auch keinen Sinn! Solche Szenen gehören nicht auf den Fussballplatz und sollen nicht noch niedergeschrieben werden!" Vorkommnisse Nach Aussagen von Augenzeugen schoss der FC Eschenbach auswärts das Führungstor zum 3:4, kurz darauf ging der Baarer Torwart auf einen Spieler des FC Eschenbach los. Darauf sah der der Übeltäter die rote Karte. Nun eskalierte die Situation. Ein weiterer Spieler mischte sich ein und beschimpfte den Schiedsrichter mit rassistischen Worten. Die Folge war ein weiterer Platzverweis. Darauf hin wurde der Schiedsrichter von einem Baarer Spieler attackiert und körperlich angegriffen. Der Schiedsrichter reagierte korrekt und brach darauf hin die Partie ab. Bereits im Jahr 2011 Spielabbruch Zur Erinnerung bereits im Mai 2011 gab es es Probleme mit einer Baarer Mannschaft und führten zu einem Spielabbruch: In der 3. Stärkeklasse der A-Junioren kam es am 8. Mai 2011 um 16.00 Uhr zur Begegnung auf der Sportanlage Löösch in Adligenswil. Die Stimmung der Gäste aus Baar war nach einigen Schiedsrichterentscheiden aufgeheizt. Nachdem es in Schiedsrichternähe zu tumultartigen Szenen gekommen war, brach der Schiedsrichter ungefähr 15 Minuten vor Spielschluss das Spiel ab. Adligenswiler Vereinsverantworltiche mussten den Schiedsrichter in die Garderobe begleiten und ihn vor Übergriffen schützen. Der FC Baar reagierte sofort und vorbildlich und zog die betreffende Mannschaft, welche vor dem Zwischenfall auf dem 2. Tabellenrang in der Gruppe 4 der 3. Stärkeklasse lag, sofort vom laufenden Spielbetrieb zurück. Der Innerschweizer Fussballverband verhängte drei rote Karten gegen fehlerhafte Spieler des FC Baar an diesem Spieltag. Ein Spieler wurde für fünf Spiele nach "speziellen Vorkommnisse vor/während/nach dem Spiel (Grobe SR-Beleidigungen in Worten und Gesten)" suspendiert. Harte Strafen gefordert Bleibt zu hoffen, dass der FC Baar und der Innerschweizer Fussballverband (IFV) nach diesen erneuten Zwischenfällen mit aller Härte gegen die Täter vorgehen werden. |
| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 11.05.2012, 18:48 ) |