Zum Saisonabschluss gab es eines der besseren Spiele des FUCL 2 zu sehen. Er trat gegen die AFM Futsal Maniacs 2 dominant auf, liess sich durch Rückschläge nicht aus der Ruhe bringen und zeigte viele gelungene Offensiv-Kombinationen. Leider musste man 15 Sekunden vor dem Spielende noch den Ausgleichstreffer hinnehmen. Luzern war leider zu wenig abgebrüht den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Das Unentschieden war jedoch über das gesamte Spiel gesehen gerecht.
Da mit dem Tabellennachbarn AFM Futsal Maniacs 2 ein ebenbürtiger Gegner zu erwarten war, wurde das Spiel in Reinach/AG mit Zuversicht erwartet. Das Team war motiviert und freute sich auf das letzte Saisonspiel. Wichtig war, wie in den letzten Spielen, gut ins Spiel zu starten.
Trotz Fehlstart gute Halbzeit
Alle schienen bereit für den Anpfiff und das Anspiel von den Maniacs 2. Doch der Anpfiff erklang, ein erster Doppelpass des Gegners und es hiess nach 10 Sekunden 0:1. Verdutzt wurde zur Kenntnis genommen, dass das Gegenüber von Luzern wacher war. Glücklicherweise konnte dies schnell abgehakt werden und man kam langsam ins Spiel. Mit dem 1:1 in der 7‘ Minute war dies definitiv der Fall. Es wurde mit Selbstvertrauen nach vorne gespielt, viele Kombinationen gelangen und hinten hatte man den AFM 2 im Griff. Zusätzlich war das Mehr an Ballbesitz gefühlt auf Seiten des FUCL 2. Auch eine kurze Schwächephase, welche der Kontrahent zum 1:2 und 1:3 nutzte, brachte keine Aufregung. Im Gegenteil wurde weiterhin versucht mutig nach vorne zu spielen und Druck zu machen. Trotzdem war klar, dass nach der Pause eine Reaktion benötigt wurde, wenn am Schluss drei Punkte herausschauen sollten.
Starke Phasen und Pech zum Schluss
In der Kabine konnte der Break genutzt und die Taktik angepasst werden. So kamen die Luzerner mit der Devise, den Gegner mit viel Laufarbeit permanent unter Druck zu setzen, zurück. Dies zeigte nach kurzer Zeit Wirkung: nach einer Minute buchte Preka mit einem wuchtigen Schuss den Ausgleich und nach zwei Minuten lag der FUCL durch Simon erstmals in Führung. Danach wurde nicht nachgelassen. Die AFM Futsal Maniacs 2 waren so zu vielen Fehlpässen und Befreiungsschlägen gezwungen. Leider brachten die etwas unglücklich agierenden Schiedsrichter unnötig Hektik ins Spiel. Da von beiden Mannschaften immer härter gespielt wurde, gab es vermehrt Fouls und hitzige Diskussionen deswegen. Die gehässige Phase mündete schlussendlich in einen 10-Meter für Luzern. Leider wurde dieser nicht versenkt. Man liess sich allerdings nicht davon beirren. Ausserdem konnte man davor gar auf 3:5 erhöhen. Gegen Ende des Spiels liessen die Kräfte jedoch immer mehr nach. Das starke Offensivspiel konnte so kaum mehr aufrechterhalten werden. So schossen die Gegner kurz nach dem fünften Tor der Luzerner den Anschlusstreffer. Dabei verpasste es Luzern Ruhe ins Spiel zu bringen und den Ball zu halten. Sogar zwei Minuten vor Schluss wurde noch das sechste Tor gesucht. Dies wussten die Maniacs auszunutzen. Da der Ball nicht konsequent weggeschlagen wurde, gelang ihnen 15 Sekunden vor Schluss noch der Ausgleichstreffer. So konnte am letzten Sonntag der Saison, wegen einigen wenigen Sekunden am Anfang und Schluss, nur ein Punkt mit nach Hause genommen werden. Immerhin reichte dieser, dank der Fairplay Wertung, für einen guten 5. Schlussrang.
Fazit die Offensive beginnt Feuer zu fangen
Das Spiel des Futsal Club Luzern 2 beginnt nun auch in der Offensive immer besser zu funktionieren. Man sah einige gelungene Kombinationen, durch welche viele Torchancen erspielt wurden. Eigentlich ist der Punkt nun erreicht, wo das Team bereit für die Saison wäre. Nun gilt es die Form nicht nur zu konservieren sondern zu verbessern. Mit dieser Basis wird im Herbst der Fokus vermehrt auch auf Details wie Standards, Angriffsauslösung etc. gelegt werden können.
In die Sommerpause auf der Suche nach weiteren Verstärkungen
Mit sieben Punkten in der ersten Saison kann der FUCL 2 zufrieden sein. Wichtiger ist jedoch, dass das Saisonziel, ein Team zu formen, erreicht werden konnte. Trotz vieler Wechsel bildete sich ein Stamm aus ungefähr 10 Spielern. Diese können nächste Saison auf der Erfahrung dieser ersten aufbauen. Ausserdem bleibt bis Herbst Zeit, gezielt nach Verstärkungen Ausschau zu halten!
Futsal Club Luzern: Leuenberger, Simon (3), Hüppi, Valpacos, Preka (1), Perez, Masivi (1), Nguyen.






























