Altdorfer Heimsieg ist nun Pflicht

Altdorf, hier gegen Ibach, muss gegen Novazzano dringend gewinnen (Archivbild: Andy Scherrer).

Altdorf, hier gegen Ibach, muss gegen Novazzano dringend gewinnen (Archivbild: Andy Scherrer).

Als Folge des 1-1 in Ibach fiel der FC Altdorf unter den Strich. Jetzt braucht es dringend Siege.

Es ist manchmal schwer zu akzeptieren. Zu dritt stehen die Unparteiischen auf dem Platz und niemand will das für alle sichtbare und unstrittige Foul am Torhüter gesehen haben. Zwei Punkte hat diese Fehlentscheidung gekostet, doch sie ist endgültig, das Unentschieden gegen Ibach Tatsache. Somit fällt der FC Altdorf nach der 23. Spielrunde erstmals unter den Strich. Dies ist auch eine Folge unnötigeR Karten und den daraus resultierenden Strafpunkten. Was war kann nicht mehr geändert werden, weiter sind 9 Punkte noch möglich. Zu Hause braucht es sportlich den gleich gewillten Auftritt wie zuletzt gegen Ibach und Hergiswil, dann können die Hauptörtler am Sonntag Novazzano bezwingen und den ersten Vollerfolg seit dem Spiel gegen Sarnen einfahren.

Der AS Novazzano ist aktuell an dritter Position in der Tabelle der 2. Liga interregional klassiert. Die Südtessiner haben weder mit dem Abstieg, noch Aufstieg was zu tun. Dementsprechend scheint die Luft auch etwas draussen, zuletzt gab es zwei Niederlagen in Folge. Der FC Altdorf erkämpfte sich auswärts im Oktober nach 3-0 Rückstand noch ein 3-3. Doch auf so ein hohes Resultat deutet momentan nicht viel hin. Die Tessiner Offensive hat in den vergangenen 8 Spielen lediglich 4 Mal getroffen. Eine Aufgabe die für die Urner also durchaus zu packen ist. Aber aufgepasst: Aufgrund der grossen Hektik in den Schlussminuten während des Hinspiels darf mit einer sehr motivierten Truppe von Trainer Damiano Meroni gerechnet werden.

Altdorf seinerseits tut sich gut daran in den letzten drei verbleibenden Partien sich von Spiel zu Spiel zu orientieren. Alle drei noch kommenden Mannschaften liegen mit den Urnern spielerisch durchaus auf Augenhöhe. Und das Team von Pedro Somoza und Urs Arnold hat in den vergangenen Jahren mehrmals gezeigt, dass es in sogenannten «Alles-oder-Nichts»-Spielen fähig ist, zu reüssieren. Was aber die Situation aktuell zusätzlich auch erschwert, ist die Kadersituation. Stand Donnerstag sind die Einsätze von Captain Lustenberger, Simon Lustenberger, André Gnos und Topskorer Calderon Mavembo für Sonntag fraglich. Kartal Cil fehlt definitiv rotgesperrt. Für dieses wichtige Unterfangen braucht die erste Mannschaft am Sonntag die Unterstützung der Urner Fussballfans. Anpfiff ist um 15.00 Uhr auf der heimischen Schützenmatte.