Brunnen will einen Schritt vorwärtsmachen

Das Fanionteam des FC Brunnen (Bild: FC Brunnen).

Das Fanionteam des FC Brunnen (Bild: FC Brunnen).

Der FC Brunnen startet mit einem gross veränderten Kader in die neue Saison.

Am 9. Juli startete das Fanionteam des FC Brunnen mit den Vorbereitungen für die 2. Liga interregional-Vorrunde. „Wichtig war mir, dass sich jeder Spieler in Form bringt, und wir uns als Mannschaft schnellstmöglich finden.“ Die Spieler hätten hervorragend gearbeitet, und die neuen Akteure hätten sich gut ins Team integriert, freute sich der rot-blaue Cheftrainer Marco Spiess. Wie in jeder Sommervorbereitung waren auch beim FC Brunnen die zahlreichen Absenzen ein Problem. „Ferienabsenzen sind normal, dass wir aber bereits verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen hatten, macht die ganze Vorbereitung nicht einfacher.

Dies erschwerte es auch, eine einheitliche Spielidee zu vermitteln“, so Marco Spiess. Bis zum Saisonstart nahmen die Absenzen aber deutlich ab. „Wir wollen diese Saison einen Schritt vorwärts machen und möglichst schnell nichts mit den hinteren Rängen zu tun haben.“ Ziel sei es, sich im vorderen Mittelfeld zu positionieren. „Ich erwarte eine ausgeglichene Meisterschaft, in welcher jeder Punkt entscheidend sein kann.“

In der Offensive dazugewonnen
Der Gotthard-Cup stellte auch für den FC Brunnen ein Vorbereitungsturnier, bei welchem alle Mannschaften viele Absenzen aufwiesen, dar. „Der Sieg von uns war zwar schön, aber darf in keiner Weise überbewertet werden.“ Für die Saison hätte dieser Titel keinen Einfluss. „Die Mannschaft benötigt sicherlich eine gewisse Zeit bis die nötigen Automatismen eingespielt sind. Ich fordere aber, dass die Grundidee ab Saisonbeginn mutig und entschlossen umgesetzt wird, und alle weiter hart daran arbeiten“, stellt der FCB-Cheftrainer klar. Sein Team habe in der Offensive Tempo dazugewonnen.

Es sei aber offensichtlich, dass sie noch nicht fähig seien, mehrere Ausfälle gleichzeitig zu kompensieren. „Wichtig ist, dass wir aktiv auftreten. Wir zeigen immer wieder Phasen, in welchen wir zu passiv werden. Dies müssen wir abstellen und engagiert und entschlossen sein. Dazu zähle ich auch die Umschaltphasen im Spiel.“ Der Cup sei Zugabe. Das Hauptaugenmerk liege auf der Meisterschaft, aber selbstverständlich möchten sie auch im Cup siegen, so Spiess.