
Die Muotadörfler können doch noch siegen und holen mit dem 1:2 in Luzern wichtige Punkte.
Trainer Flurin Stöckli stellte sein Team im Vergleich zum Samstag wieder etwas um. Mit Sejdiji liess er nur mit einer Spitze spielen und zudem konnte der zuletzt gesperrte Schelbert wieder auflaufen. Das Heimteam kam bereits in der 3. Minute durch Captain Glatt zum ersten Abschluss welcher Koller aber behändigen konnte. Auch Ibach kam durch Sejdiji kurz darauf zu einer guten Chance – sein Schuss aus spitzem Winkel zog jedoch über das Tor. In der Folge verbuchten die Luzerner klar mehr Ballbesitz und die Blau-Weissen versuchten aus einer gesicherten Defensive mit Kontern zum Erfolg zu gelangen.
Ibach geht mit einem Doppelschlag 0:2 in Front
Der Plan der Muotadörfler ging auf. Sejdiji umdribbelte in der 34. Minute nach einem cleveren Einwurf zwei Gegenspieler, passte schön auf Silvio Auf der und dieser zog aus 20 Meter trocken ab und liess mit seinem Schuss Keeper Bühlmann keine Chance. Kurz darauf konnten die Gäste gar auf 0:2 erhöhen. Die Stöckli-Elf machte auf die Defensive der Kickers Druck, eroberte so den Ball und der spielfreudige Sejdiji passte auf Gonçalves. Dieser umkurvte Bühlmann und netzte cool ein. Mit diesem sehr guten Resultat für Ibach ging es in den Pausentee.
Kickers Luzern schaltet einen Gang höher
Die zweite Halbzeit begann gleich mit einer guten Chance von Ibach, doch Silvio Auf der Maurs Schuss wurde noch leicht abgelenkt und landete neben damit dem Tor. Auch die nächste Aktion gehörte den Gästen – Sejdijis Freistoss wurde aber zur sicheren Beute von Bühlmann. Nach diesen Aktionen erhöhte das Heimteam die Pace nun wieder markant und suchte den vehement Anschlusstreffer. In der 64. Minute nahmen die Luzerner dann einen Doppelwechsel vor und bei Ibach stimmte so die Abstimmung in der Abwehr nicht mehr ganz – der frisch eingewechselte Fischer nickte so freistehend nach einem Freistoss mit dem Kopf zum 1:2 ein. Die Partie wurde nun sehr hektisch und Referee Skalonja musste immer wieder die erhitzten Gemüter beruhigen. Ibach konnte diese schwierige mit etwas Wettkampfglück Phase überstehen und bot dem Gegner Paroli.
Ibach bringt den Sieg über die Runden
Kurz vor Schluss hatte der frisch eingewechselte Camenzind die definitive Entscheidung auf dem Fuss – zentral vor der Kiste haute er das Leder aber über die Latte. Ibach rettete den Vorsprung schlussendlich über die Zeit und feierte damit einen sehr wichtigen Auswärtssieg gegen die heimstarken Kickers. Gleich am kommenden Samstag wird die Stöckli-Elf eine weitere wichtige Partie bestreiten: Daheim auf dem Gerbihof empfängt man den FC Sarnen.
Telegramm FC Kickers Luzern – FC Ibach 1:2 (0:2)
220 Zuschauer. – SR Skalonja. – Tore: 34. Silvio Auf der Maur 0:1. 40. Gonçalves 0:2. 65. Fischer 1:2. – FC Kickers Luzern: Bühlmann, Bütler (61. Kidane), Mamo, Vonlaufen, Glatt; Brzovic (70. Blagojevic), Villiger, Bijelic (64. Balaj), Rodriguez (64. Fischer); Garcia, Palushi. – FC Ibach: Koller; Lüönd, Osella, Annen, Schelbert; Gonçalves (87. Camenzind), Tobias Auf der Maur, Pastva, Hoxha (61. Marclay); Sejdiji (80. Schlegel), Tobias Auf der Maur (67. Jurca). – Bemerkungen: FC Ibach ohne Tim Reichmuth (RS). – Verwarnungen: 58. Gonçalves. 58. Vonlaufen. 73. Annen. 90. Palushi. 90. Schlegel.






























