Der FC Emmenbrücke spielte am vergangenen Samstag gegen den FC Hergiswil im Gersag. Nach Anfangsschwierigkeiten fanden sie sehr gut in die Partie zurück.
Der FC Hergiswil erwischte den FCE in der 4. Minute Wort wörtlich auf dem falschen Fuss. Der Nidwaldner Spieler wurde bei seinem Vorstoss von der linken Seite in den Strafraum zu wenig energisch gestört und nahm die Einladung zum Schuss an. Dieser wirkte eher harmlos, erwischte aber den Emmenbrücker Schlussmann am nahen Eck auf dem falschen Fuss. Danach dauerte es noch 10 Minuten bis der FC Emmenbrücke richtig in die Partie fand. Dann allerdings hagelte es im 3-Minuten-Takt an Chancen für die Gelbschwarzen. Innert 15 Minuten drehten sie das Spiel. Ramadani (23.), Hrgota (36.) und Izzo (37.) waren mit ihren Versuchen erfolgreich. Mittlerweile war das 3:1 hochverdient. Die Gäste lauerten ihrerseits auf Konterangriffe und belohnten sich für ihre kämpferische Leistung mit dem Anschlusstreffer kurz vor der Halbzeit.
Ausgeglichenere zweite Halbzeit
Das Spiel war nach der Pause ausgeglichener. Die Nidwaldner kämpften vorbildlich, jedoch war die Heimmannschaft spielerisch einfach besser. Weil die Spieler von Dada Gross es mehrere Male verpassten in Vorsprung zu gehen, blieb die Partie offen. Es dauerte bis in die 90. Minute, ehe Hrgota mit seinem zweiten Tor seiner Mannschaft den Sieg sicherte.
Die Emmenbrückler zeigten die erhoffte Reaktion, trotz zahlreichen Ausfällen im Kader, auf das letzte Spiel und festigten sich im Mittelfeld der Tabelle. Am Samstag, den 12. Oktober, spielt der FCE im Tribschen um 17:15 Uhr gegen den Traditionsverein FC Kickers Luzern.
Mässiger Saisonstart
Ganz zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Saison ist Präsident Franco Gulli nicht wie er gegenüber der «Luzerner Zeitung» sagt: «Klar habe ich einen besseren Start erwartet. Die Ausfälle mit den vielen Verletzten konnten wir nicht vorhersehen. Die Saison ist noch lang. Ich bleibe optimistisch». Gedanken über den eher mässigen Saisonstart hat man sich auch innerhalb der Mannschaft gemacht. «Das frage ich mich auch, finde aber keine klare Antwort», sagte Robin Hrgota, der Topskorer von Emmenbrücke mit acht Toren. «Die vielen Verletzten spielen sicher eine Rolle. Wahrscheinlich fehlte auch der letzte Wille, ein nicht so gut verlaufenes Spiel mit totalem Einsatz noch auf unsere Seite kippen zu wollen.»
Telegramm FC Emmenbrücke – FC Hergiswil 4:2 (3:2)
Gersag. – 450 Zuschauer. – SR Aerni. – Tore: 4. Blättler 0:1. 23. Ramadani 1:1. 36. Hrgota 2:1. 37. Izzo 3:1. 44. Kauer 3:2. 89. Hrgota 4:2. – Emmenbrücke: Kovacevic; Riedweg, Puljic, Knezevic, Matoshi (86. Barmettler); Jusovic (73. Rodrigues), Kameraj (90. Berisha), Malbasic, Ramadani; Izzo, Hrgota. – Hergiswil: Bali; Walker, Gautschi (81. Lohberger), Wieland, Andrin Arnold; Devin Arnold, Mombelli, Schuler, Kauer (65. Egloff); Joller (46. Kehrer), Blättler (73. Goncalves). – Bemerkung: 10. Pfostenschuss Hrgota.































