FCL triumphiert beim FC Basel

Die Luzerner Ismajl Beka, Torschütze Ardon Jashari und Lorik Emini jubeln nach dem Tor zum 1:2 (Bild: Meienberger Photo).

Die Luzerner Ismajl Beka, Torschütze Ardon Jashari und Lorik Emini jubeln nach dem Tor zum 1:2 (Bild: Meienberger Photo).

Der FC Luzern sichert sich nach einer wilden Schlussphase gegen den FC Basel drei Punkte. Die Luzerner Tore erzielten dabei Pascal Schürpf, Ardon Jashari und Neuzugang Benjamin Kimpioka.

Der FC Basel 1893 starte besser in die Partie und kam in der Startviertelstunde zu ersten Aktionen im FCL-Strafraum. Nachdem das Heimteam wenige Minuten zuvor eine Grosschance noch liegen liess, nutzte Amdouni in der 17. Minute die Gelegenheit und traf aus spitzem Winkel zur Basel-Führung.

Zu einem kurzen Schreckmoment kam es in der 24. Minute, als Marius Müller nach einem Zusammenprall kurzzeitig gepflegt werden musste. Glücklicherweise ging aber weiter für ihn. Nach dem Rückstand steigerte sich der FCL von Minute zu Minute und kam vor der Pause zu zwei hervorragenden Ausgleichsmöglichkeiten: Der Torerfolg blieb aber sowohl beim Kopfballversuch von Beka, als auch nach einer Aktion von Schürpf aus.

Der Start in die zweite Hälfte, neu mit Abubakar statt Dräger, gelang dem FCL besser. In der 60. Minute wurde die erste Topchance in diesem Durchgang auch prompt genutzt: Nach einem Eckball blieb man in Ballbesitz und Pascal Schürpf konnte eine verlängerte Flanke im Tor unterbringen. Rund eine Viertelstunde später stand dann Kapitän Jashari goldrichtig und traf mit einem satten Schuss zur zwischenzeitlichen Auswärtsführung. Die Luzerner Freude hielt jedoch nur kurz an. In der 78. Minute jubelte wieder das Heimteam, nachdem Zeqiri den Ball wiederum nach einer Ecke im Tor unterbringen konnte. Die Story des Tages schrieb jedoch der neue FCL-Mittelstürmer Benji Kimpioka. Keine fünf Minuten auf dem Platz, schob der Neuzugang den Ball zur vielumjubelten Führung ein. Und dieses Mal hielten die Luzerner bis zum Schluss dicht und bejubelten so den 2:3 Auswärtssieg im St. Jakob Park.

FCL-Trainer Mario Frick sagte nach dem Spiel zur «Luzerner Zeitung»: «Wir konnten eine Reaktion zeigen auf den Punktverlust gegen den FCZ, darüber bin ich überglücklich.»

Bereits am nächsten Dienstag kann dieser Schwung mitgenommen werden, wenn der FCL im Cup-Achtelfinale auf den FC Thun trifft.

Telegramm FC Basel – FC Luzern 2:3 (1:0)
St.-Jakob-Park. – 19’984 Zuschauer. – SR Cibelli.
Tore: 17. Amdouni (Pelmard) 1:0. 60. Schürpf (Beka) 1:1. 74. Jashari (Max Meyer) 1:2. 78. Zeqiri (Amdouni) 2:2. 89. Kimpioka (Max Meyer) 2:3.
Basel: Hitz; Lopez, Adams, Frei, Vogel; Millar (61. Novoa), Diouf, Pelmard, Kade (80. Akalé); Amdouni, Fink (61. Zeqiri).
Luzern: Müller; Dorn, Simani, Beka, Frydek; Diambou (74. Emini), Jashari; Dräger (46. Abubakar), Max Meyer, Schürpf (84. Kimpioka); Chader (74. Klidjé).
Bemerkungen: Basel ohne Burger, Calafiori (beide gesperrt), Comas, Augustin, Males und Ndoye (alle verletzt). Luzern ohne Beloko (gesperrt), Burch, Sorgic, Kadak und Rupp. – Verwarnungen: 42. Diambou, 65. Dorn, 69. Chader (alle Foul), 83. Simani und Pelmard (beide Unsportlichkeit).