FCL mit Arbeitssieg nach spätem Tor gegen GC

Meritan Shabani (links) im Zweikampf mit Luzerns Pius Dorn (Bild: Meienberger Photo).

Meritan Shabani (links) im Zweikampf mit Luzerns Pius Dorn (Bild: Meienberger Photo).

Der FC Luzern gewinnt auswärts gegen GC dank einem Jokertor von Sofyan Chader in der 84. Spielminute mit 0:1.

In der vierten Minute bot sich die erste Chance für den FCL: Okou nutzte seine Schnelligkeit und kam zum Abschluss, verfehlte jedoch das Tor. Insgesamt war man in der Anfangsphase etwas stärker. Die erste gefährliche Gelegenheit für das Heimteam ergab sich in der 27. Minute, als Momoh per Kopf am Pfosten scheiterte.

Eine halbe Stunde war gespielt, als die Luzerner nach einer Ecke für GC schnell umschalteten, angeführt von Okou. Der Ball landete schliesslich bei Meyer, der flach abschloss – Hammel im GC-Tor rettete mit einer Glanzparade. Nach dieser Aktion waren die Zürcher vermehrt am Drücker, und es bedurfte eines Big Saves von Loretz sowie einer gewissen Portion Unvermögen in der GC-Offensive, dass es beim 0:0 zur Pause blieb.

Es dauerte knapp eine Viertelstunde, ehe Shabani nur knapp die Führung für das Heimteam verpasste. Nur eine Minute später gelang es auch Dorn nach einer Rückgabe nicht, den Ball zu verwerten. Es gab weitere Chancen, eine davon für Meyer, dessen Schuss jedoch zu zentral auf das Tor kam.

In der 84. Minute kam es zur spielentscheidenden Szene: Jashari setzte sich hervorragend durch und spielte einen präzisen Pass auf Frydek, der Sofyan Chader mustergültig bediente. Dieser musste nur noch den Fuss hinhalten. In der Nachspielzeit wurde es nochmals brenzlig, als Beka einen Schuss noch von der Linie klären konnte. Kurz darauf durfte der Arbeitssieg in Zürich bejubelt werden.

FCL-Trainer Mario Frick sagt in der «Luzerner Zeitung»: «Ich bin mit dem gesamten Spiel heute nicht zufrieden. GC war torgefährlicher als wir und hätte zur Pause klar führen müssen.» Und weiter: «Wir hatten viele Ballverluste und spielten so der Stärke von GC, dem Umschaltspiel, in die Karten. Am Ende war diesmal das Glück auf unserer Seite.»

Telegramm Grasshoppers Zürich – FC Luzern 0:1 (0:0)
Letzigrund. – 5528 Zuschauende. – SR Gianforte.
Tor: 84. Chader (Frydek) 0:1.
Grasshoppers: Hammel; Kempter (64. Hoxha), Seko, Tobers, Abels; Tim Meyer, Abrashi; Corbeanu (85. Schürpf), Shabani (68. Kacura), Momoh (85. Dadashov); Fink (64. De Carvalho).
Luzern: Loretz; Dorn, Simani, Beka, Frydek; Beloko, Jashari; Okou (46. Ottiger), Max Meyer (80. Spadanuda), Kadak (46. Chader); Ademi (60. Villiger).
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Lonwijk, Ndenge und Morandi (alle verletzt). Luzern ohne Klidjé (verletzt), Burch (Transfergespräche). – 36. Momoh mit Kopfball an Latte. – Verwarnungen: 24. Tobers, 24. Kadak, 83. Hoxha (alle Foul), 90. Abrashi (Reklamieren).