FCL mit Befreiungsschlag gegen GC

Torschütze Ardon Jashari und Martin Frydek jubeln nach dem Tor zum 2:0 (Bild: Meienberger Photo).

Torschütze Ardon Jashari und Martin Frydek jubeln nach dem Tor zum 2:0 (Bild: Meienberger Photo).

Den Luzernern gelingt zuhause gegen GC vor über 15’000 Zuschauern der Befreiungsschlag. Nach vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen gewinnt der FCL mit 2:0.

In der Anfangsphase war es immer wieder Chader, der offensiv Akzente setzte und zu Abschlüssen kam, allerdings noch ohne Erfolg. Nach zwölf Minuten hatten die Gäste aus Zürich mit einem Ndenge-Freistoss, der knapp am Tor vorbeiging, ihre bis dato beste Chance. In der 26. Minute ging der FCL in Führung. Der Ball schien bereits geklärt zu sein, doch Dorn brachte einen Fuss dazwischen und der Ball landete direkt bei Okou. Dieser umspielte Torwart Hammel und schob locker zum 1:0 ein.

Der FCL nahm den Schwung sofort mit und hätte nach gut einer halben Stunde das zweite Tor erzielen müssen. Erneut war es Okou, der einen Gegenspieler ausspielte und etwas zu zentral abschloss. Hammel zeigte einen starken Reflex und der Ball landete bei Dorn, der beim Nachschuss knapp vorbeizielte. Kurz vor der Pause hätten die Luzerner beinahe von einem Patzer von Hammel profitieren können, der einen Rückpass falsch einschätzte, jedoch gerade noch Schlimmeres verhindern konnte.

Keine Minute im zweiten Durchgang war gespielt, als der pfeilschnelle Okou erneut durchstartete und knapp am Tor vorbeizielte. Eine Minute später versuchte es Okou erneut, diesmal mit einem Zuspiel auf seinen Sturmpartner Chader. Leider traf Chader den Ball nicht wie gewünscht und so blieb es bei der knappen Führung.

In der 48. Minute fiel schliesslich das verdiente zweite Tor für den FCL. Pius Dorn legte den Ball mustergültig für den wiederernannten Kapitän Jashari auf, der in die entfernte Ecke abschloss. Nach dem beruhigenden 2:0 flachte die Partie etwas ab. Dennoch behielt der FCL weiterhin die Kontrolle über das Spiel und drängte GC weiterhin in deren Hälfte. Eine Viertelstunde vor Spielende setzte Jashari Villiger mit einem Traumpass in Szene. Dieser lief an Hammel vorbei, schoss auf das Tor, und hätte getroffen, wenn Tobers nicht noch auf der Linie geklärt hätte. Mit diesem Sieg gelingt dem FCL die erhoffte Reaktion nach dem frühen Ausscheiden im Cup.

FCL-Trainer Mario Frick stellt in der «Luzerner Zeitung» fest: «Zu Beginn brauchten wir in zwei, drei Szenen Glück. Man hat gesehen, dass uns nach den letzten Ergebnissen die Leichtigkeit fehlte.» Dankbar ist er den Fans: «Unser Umfeld ist grossartig. Vier Tage nach der Cup-Blamage peitschen uns 15 000 Fans nach vorne. Das macht richtig Spass.»

Telegramm FC Luzern – Grasshoppers Zürich 2:0 (1:0)
Swisspor-Arena. – 15’235 Zuschauende. – SR Piccolo.
Tore: 26. Okou (Dorn) 1:0. 48, Jashari (Dorn) 2:0.
Luzern: Loretz; Ottiger, Jaquez, Simani, Frydek; Jashari; Dorn, Beloko; Max Meyer (90. Kadak); Okou (62. Spadanuda/90. Ulrich), Chader (59. Villiger).
Grasshoppers: Hammel; Paskotsi; Tobers, Laws, Ndicka; Abrashi (73. Kacuri), Ndenge; Mabil (56. Seko), Morandi (82. De Carvalho); Schürpf (82. Rastader); Babunski (73. Fink).
Bemerkungen: Luzern ohne Abubakar, Ademi, Beka und Leny Meyer (alle verletzt). GC ohne Abels, Corbeanu, Kempter, Lonwijk, Meyer und Shabani (alle verletzt). Verwarnungen: 32. Simani, 37. Tobers, 45. Mabil, 45. Ottiger (alle Fouls).