Der FC Luzern hat im Rahmen der Wintervorbereitung ein starkes Zeichen gesetzt: Im zweiten Testspiel bezwang das Team von Mario Frick den österreichischen Bundesligisten SCR Altach nach 120 intensiven Minuten (4 x 30) verdient mit 2:1. Vor rund 500 Zuschauenden bewies der FCL nicht nur spielerische Qualität, sondern auch Kampfgeist und Entschlossenheit.
Früher Rückschlag – Luzern schlägt zurück
Die Partie begann mit Druck der Altacher, die nach einer gelungenen Kombination über den rechten Flügel in der 16. Minute durch Patrick Greil in Führung gingen. Doch Luzern liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Nur wenige Minuten später bot sich die grosse Chance zum Ausgleich: Matteo Di Giusto trat zum Elfmeter an, scheiterte aber am glänzend reagierenden Altach-Keeper.
Die Antwort folgte kurz darauf: Sandro Wyss fasste sich ein Herz und schlenzte den Ball aus rund 20 Metern sehenswert ins Netz – 1:1! Der FCL war nun voll im Spiel und übernahm zunehmend die Kontrolle.
Kompletter Wechsel und klare Dominanz
Nach einer ereignisarmen zweiten Phase wechselte Luzern zur 60. Minute fast komplett durch. Frische Kräfte brachten neuen Schwung, und die Luzerner drängten auf die Führung. Adrian Grbic tauchte alleine vor dem Tor auf, wurde aber in letzter Sekunde gestoppt. Auch Andrej Vasovic verpasste zunächst zweimal knapp – der FCL war jetzt klar tonangebend.
Der verdiente Siegtreffer
In der 87. Minute belohnte sich Luzern endlich für die Feldüberlegenheit: Nach einer traumhaften Ballstafette über Ottiger, Winkler, Vasovic, Abe und Karweina kam der Ball erneut zu Vasovic, der eiskalt in die rechte Torecke vollendete – 2:1!
Die Schlussphase gehörte ganz den Luzernern, die den Vorsprung souverän über die Zeit brachten. Ein starker Auftritt, der zeigt: Der FCL ist bereit für den Restart der Super League am kommenden Wochenende!
Telegramm FC Luzern – SCR Altach 2:1 (1:1)
Swisspor-Arena. – 450 Zuschauende. – SR Borra.
Tore: 16. Greil 0:1. 26. Wyss 1:1. 87. Vasovic (Karweina) 2:1.
Luzern, 1. Halbzeit: Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Dantas Fernandes; Owusu; Ferreira, Spadanuda (19. Winkler); Di Giusto; Wyss, Villiger.
Luzern, 2. Halbzeit: Bock; Ottiger, Knezevic, Sadikaj, Ciganiks; Abe; Winkler (91. Kabwit), Xhemalija; Karweina; Grbic, Vasovic.
Bemerkungen: Luzern ohne Löfgren, Vasic, von Moos und Zimmermann (alle verletzt). – 23. Di Giusto scheitert mit Foulpenalty an Altach-Goalie Stojanovic. – Spieldauer viermal 30 Minuten.

































