Endlich ging es wieder um Punkte: Der FC Schötz startete auswärts in Wohlen in die Rückrunde. Nach fünf verlorenen Testspielen war die Ausgangslage alles andere als ideal. Dennoch wollte man zum Meisterschaftsauftakt ein anderes Gesicht zeigen.
Das Terrain präsentierte sich äusserst tief und erschwerte ein gepflegtes Kombinationsspiel erheblich. Beide Teams agierten deshalb häufig mit langen Bällen und gingen defensiv kaum Risiken ein. Schötz hatte die Partie zu Beginn gut im Griff und stand kompakt, doch im letzten Drittel fehlte die Durchschlagskraft.
In der 14. Minute nutzte Wohlen seine erste Chance konsequent aus. Marlon Rizzo setzte sich durch und bediente Bijan Dalvand, der zum 1:0 einschob. Es blieb die einzige klare Möglichkeit einer insgesamt chancenarmen ersten Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel übernahm Schötz mehr und mehr die Initiative. In der 50. Minute scheiterte Fitim Fejza knapp. Kurz darauf jubelten die Gäste bereits über den vermeintlichen Ausgleich durch Loris Vernocchi, doch der Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Schötz drückte weiter, während sich für Wohlen durch die offensivere Ausrichtung Räume ergaben, die jedoch ungenutzt blieben.
Die grösste Chance zum Ausgleich bot sich in der 82. Minute: Nach einer Hereingabe von Presley Pululu kam Stephan Andrist zum Abschluss, traf den Ball jedoch nicht wunschgemäss. Trotz engagierter Schlussphase fehlte Schötz das nötige Glück.
So blieb es beim knappen 0:1. Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit wäre ein Punktgewinn durchaus verdient gewesen. Bereits am kommenden Samstag bietet sich zuhause gegen GC Zürich die nächste Möglichkeit, wichtige Zähler einzufahren.
Telegramm FC Wohlen – FC Schötz 1:0 (1:0)
Niedermatten. – SR: Ottmann. – Tor: 14. Dalvand1:0. – Wohlen: Bonorand; Golaj (75. Yilmaz), Brunner, Pnishi, Senyurt; Gabathuler (61. Gjini), Weber, Peter, Romano (75. Sinani), Dalvand (77. Dzelili); Rizzo (62. Komatovic). – Schötz: Schädeli; Rüedi, Karamoko (83. Rölli), Mijatovic, Fejza (71. Tafzati); Schär (73. Andrist), Hügi, Massimo Bühler, Isic; Pululu, Vernocchi (74. Benaziza).


































