FC Eschenbach: Perfekter Auftakt zur Rückrundenvorbereitung

Auf dem Gelände des Estadi Olímpic Camilo Cano wird fleissig trainiert (Bild: Daniel Gerber).

Das Fanionteam des FC Eschenbach steckt mitten in den Vorbereitungen auf die Rückrunde in der 2. Liga. Drei Wochen vor Wiederbeginn absolvierte die Mannschaft ein Trainingslager in Benidorm (Spanien). Nebst mehreren Trainingseinheiten standen auch Regeneration und Teambildung auf dem Programm. Am Ende kehrte das Team mit vielen positiven Eindrücken und guter Stimmung in die Schweiz zurück.

Als Höhepunkt der laufenden Vorbereitung auf die herausfordernde Rückrunde reiste das Fanionteam ins mehrtägige Trainingslager. In Benidorm bei Alicante traf die Mannschaft auf eine schöne Trainingsanlage mit perfekten Bedingungen. Das warme, mediterrane Wetter sorgte zusätzlich für Ferienstimmung. Auf dem Rasen zeigte die Truppe ein erfrischendes, williges und kämpferisches Auftreten. In fünf Trainingseinheiten wurde akribisch und konzentriert für die kommende Rückrunde gearbeitet. Das Trainerteam legte dabei auch viel Wert auf Teambildung und ein starkes Mannschaftsgefühl. Nebst individuellen Spielergesprächen standen auch die wichtige Regeneration sowie gemeinsame Zeit als Einheit auf dem Programm. An dieser Stelle bereits ein grosses Lob an alle Spieler für das grossartige Engagement, den kollegialen Umgang untereinander und die gezeigte Qualität auf dem Fussballplatz.

Hintergrundinformationen
Zwanzig Spieler inklusive zwei Torhüter, vier Trainer, zwei Funktionäre sowie zwei Spezialmitglieder reisten gemeinsam nach Spanien. Besonders zu erwähnen ist die Teilnahme von Ehrenpräsident Peter Schildknecht. Die Mannschaft residierte im ideal gelegenen 4‑Sterne-Hotel Madeira Centro in Benidorm. Strand, Einkaufsmöglichkeiten und Unterhaltung befanden sich in unmittelbarer Nähe des Hotels. Für die Trainings auf den Rasenplätzen im Gelände des Estadi Olímpic Camilo Cano reiste die Mannschaft jeweils mit dem Car an. Die Plätze präsentierten sich in hervorragendem Zustand und ermöglichten reibungslose Trainingseinheiten. Manch einer hätte gerne einen Teil der Infrastruktur oder des Rasens mit ins Weiherhus genommen. Petrus meinte es gut mit den Seetalern: sonniges, warmes Frühlingswetter begleitete das gesamte Trainingslager – perfekte Bedingungen für eine gelungene Vorbereitung. Auch in diesem Jahr verzichtete das Trainerteam bewusst auf ein Trainingsspiel gegen unbekannte Gegner, um Verletzungen vor dem Start der Rückrunde vorzubeugen. Dennoch wurde die Mannschaft täglich gefordert und bei intensiven Übungen stark beansprucht.

Mittwoch, 18. Februar 2026 – Anreise
Für das Fanionteam begann die Reise am Aschermittwoch frühmorgens. In leichter Dunkelheit versammelten sich die Spieler am Bahnhof Eschenbach. Gut gelaunt machte sich die Truppe auf den Weg an die spanische Ostküste. Aufgrund des starken Verkehrs Richtung Zürich wurde es am Flughafen etwas hektisch und knapp – dennoch ging alles gut. Nach einem ruhigen Flug landete das Team pünktlich am Mittag in Alicante. Sonnenschein und warme Temperaturen hiessen die Delegation willkommen. Es gab allerdings erste Stolpersteine: Ein Koffer wurde verwechselt, ein weiterer verpasste den Flug. Mit viel Improvisation und Telefonaten löste man die Situation. Nach dem Zimmerbezug ging es fast ohne Pause weiter zur ersten Trainingseinheit. Beim anschliessenden Nachtessen konnte das Team erstmals richtig ankommen. Trainer Raffael Valladares erläuterte im Plenum seine Erwartungen und organisatorischen Hinweise. Der Abend stand danach zur freien Verfügung und wurde für geselliges Zusammensein genutzt.

Donnerstag, 19. Februar 2026 – Rasentraining
Der erste Tag mit zwei vollwertigen Trainingseinheiten bildete den inoffiziellen Auftakt des Trainingslagers. Die Delegation hatte sich inzwischen an Klima und Umgebung gewöhnt. Das Wetter präsentierte sich erneut von seiner besten Seite: blauer Himmel und warme Sonne, teilweise ergänzt durch kräftige Windböen. Auf Naturrasen wurde engagiert, konzentriert und intensiv gearbeitet. Humor durfte trotz des straffen Programms nicht fehlen – er gehört bei hoher Intensität schlicht dazu. Für einige Spieler endete der Tag im kalten Hotelpool. Trotz kleiner organisatorischer Verschiebungen blieb die Stimmung durchwegs familiär, locker und kollegial. Auch die abendliche Teambildung trug dazu bei.

Freitag, 20. Februar 2026 – Traumwetter
Auch am Freitag herrschten perfekte Bedingungen. Ohne Wind und bei strahlend blauem Himmel fühlte sich das Team auf dem Areal des CF La Nucia sichtlich wohl. Während zwei Trainings wurden Feinheiten eingeübt, Fitness aufgebaut und intern gespielt. Trainer Raffael Valladares sowie die Assistenten Nico Bachmann und William Giuppa führten abwechslungsreiche Einheiten durch. Die Torhüter profitierten von spezialisierten Übungen bei Torhütertrainer Nils Bruhnsen. Die Akteure zeigten erneut hohe Intensität und Motivation. Besonders der teaminterne Wettbewerb war deutlich zu spüren – im Duell Alt gegen Jung setzte sich schliesslich die Routine gegen die Spritzigkeit durch. Auch neben dem Platz zeigten die Spieler ihre Talente: An der abendlichen Besprechung wurde sogar gesungen. Die Regeneration durfte selbstverständlich nicht fehlen: Die Massagetermine bei Denise Multner waren schnell ausgebucht.

Samstag, 21. Februar 2026 – Freizeit
Der sportliche Teil des Trainingslagers endete am Freitagabend. Der Samstag war ganz der Regeneration und dem Mentaltraining gewidmet. Die Delegation erhielt für den grossen Einsatz der letzten Tage einen freien Morgen. Dieser wurde für Gespräche, Strandspaziergänge oder einfach zum Ausschlafen genutzt – Ferienstimmung pur. Am Nachmittag besichtigte das Team gemeinsam die Stadt Alicante. Beim Stadtrundgang wurden Sehenswürdigkeiten erkundet und lokale Spezialitäten probiert. Beim Abendessen wurde über die vergangenen Tage philosophiert. Auch das Rätsel um den kuriosen Hotellift blieb ungelöst. Wieder zeigte sich die hervorragende, kollegiale Teamstimmung. Am Sonntag stand bereits die Rückreise in die Schweiz an.

Am Sonntagabend landeten die Seetaler gesund und zufrieden in Zürich. Mit im Gepäck: viele schöne Erinnerungen und neue Energie für die Rückrunde. In den kommenden Tagen gilt es, den Fokus nochmals zu schärfen. Bis zum Rückrundenstart gegen Hochdorf stehen drei Vorbereitungsspiele an. Ein grosser Dank geht an alle Beteiligten: an Trainer Raffael Valladares für Organisation und Koordination, an das gesamte Trainerteam für die intensive Arbeit, an Denise Multner für die medizinische Betreuung sowie an Promo One und das Hotel Madeira Centro für die Gastfreundschaft.