Zum Rückrundenauftakt wartete der Premier League Absteiger FC Uetendorf auf den Futsal Club Luzern. Gegen einen starken Gegner liess man jegliche Spielfreude, Kampfeswille oder individuelles Können vermissen. Ein enttäuschender Nachmittag mit einem klaren Schlussverdikt – 6:11.
Man durfte gespannt sein, wie die Mannschaft aus der relativ langen Meisterschaftspause kam. Schliesslich trainierte man intensiv an der körperlichen Fitness und am Offensivspiel. Der Auftritt des FUCL blieb jedoch unter allen Erwartungen. Bereits in den ersten gespielten Minuten merkte man, dass die Defensive noch nicht ganz miteinander harmoniert. Mit einfachen Ballstaffetten spielten sich die Berner vor Kamber’s Tor. Was zunächst noch mit Glück verhindern werden konnte, wurde dann in der 3. Spielminute Tatsache. Der FC Uetendorf konnte mit 1:0 in Führung gehen. Es war nicht nur die spielerische Unterlegenheit, die dem FUCL heute zu schaffen machte – vorallem im Kopf war man dem Gegner mehrheitlich unterlegen. Somit konnte Uetendorf in den ersten 10 Minuten das Skore auf 5:0 erhöhen.
Schadensbegrenzung nach 10 Minuten
Nach einem Luzerner Time-Out konnte Florin und Zenuni wenigstens auf zwei Zähler verkürzen. An den Chancen mangelte es den Luzerner nicht. Mehrmals konnten die schnellen Luzerner Flügel per Konter eine Überzahl schaffen. Entweder war es der letzte Pass oder der Abschluss, die an diesem Sonntag nicht NLA reif waren. Daher ging der Futsal Club Luzern mit einem 2:7 in die Pause.
Kurzes Aufbäumen nach der Pause
Bereits eine Minute nach der Pause kam es für den FUCL knüppeldick. Nach einem Berner Torabschluss prallte der Ball an die Hand von Abwehrchef Martinez. Elfmeter und die rote Karte – eine (zu) harte Entscheidung. Wiederum war das Glück nicht auf der Seite der Leuchten. Anto Franjic von Uetendorf versenkte den Penalty und die Luzerner Siegesgedanken schwanden, obwohl man in der Folge noch 4 Tore erzielen konnte. Allerdings wardie Hypothek von 9 Gegentoren zu gross. Indem man Flying Goalie spielte, kassierte man noch die letzten beiden Gegentoren an diesem Sonntagnachmittag (6:11).
Jetzt muss eine Reaktion in allen Belangen her!
Das enttäuschende Spiel seiner Mannschaft brachte Trainer Martin zum Nachdenken. Es ist nicht das Talent, was dieser Mannschaft fehlt. In den nächsten Spielen müssen die Luzerner mit einer ganz anderen Einstellung auf den Platz. Die Aggressivität und Leidenschaft aus der Vorsaison soll pünktlich auf die Heimspiele zurückkommen. In den nächsten Tagen werden auch wieder wichtige Spieler zur Mannschaft zurückkehren.
Die Mannschaft um Kapitän Bolliger bestreitet nächstes Wochenende bereits die letzte Auswärtspartie der diesjährigen Saison. In Eiken werden die Luzerner auf den FC Iliria treffen. Die Partie steigt um 13:00 in der Sporthalle Lindenboden. Es gilt die letzten drei Spiele noch erfolgreich zu gestalten. Vorallem im Hinblick auf die beiden Heimspiele im Februar möchte das Fanionteam des Futsal Club Luzerns wieder in die Spur zurückfinden und allen Zuschauern ein Futsalspektakel bieten.
Futsal Club Luzern: Kamber, Martinez, Bolliger , Florin (1), Ryser (1), Vasilescu, Flohr (1), Fekete, Leone (1), Zenuni (2)






























