Küssnacht unterliegt Winterthur mit 2:4

Die Duelle waren eng, hier mit Mara Studer (Bild: Livia Zimmermann).

Die Frauen des FC Küssnacht müssen sich auswärts dem FC Winterthur vor 350 Zuschauerinnen und Zuschauern mit 2:4 (0:1) geschlagen geben. Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause verkürzten Gina Schilliger und Sophie Rolinger zwischenzeitlich auf 1:2 und 2:4. Trotz einer guten Leistung mit Ball reicht es am Ende nicht für einen Punktgewinn.

Winterthur geht kurz vor der Pause in Führung
Die Küssnachterinnen bekundeten in der Anfangsphase zunächst Mühe, fanden danach aber zunehmend besser in die Partie. Defensiv stand das Team kompakt und erspielte sich über einen sauberen Spielaufbau mehrere gute Möglichkeiten. Der verdiente Führungstreffer wollte jedoch nicht fallen. Stattdessen nutzte Winterthur in der 43. Minute eine unkonzentrierte Phase der Gäste und ging mit einer 1:0-Führung in die Kabine.

Küssnacht kämpft sich zweimal zurück
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Küssnacht deutlich wacher und entschlossener. Dennoch war es das Heimteam, das in der 52. Minute nach einem Freistoss auf 2:0 erhöhte. Die Reaktion der FCK-Frauen folgte prompt: Nur eine Minute später verkürzte Gina Schilliger auf 1:2 und brachte ihr Team damit zurück ins Spiel. Küssnacht drängte in der Folge auf den Ausgleich und begegnete Winterthur nun auf Augenhöhe. Über weite Strecken hatten die Gäste mehr vom Spiel und zeigten insbesondere mit dem Ball eine ansprechende Leistung. Vor dem gegnerischen Tor fehlte jedoch die letzte Konsequenz – und defensiv leistete man sich zu viele Fehler. So erhöhte Winterthur in der 60. Minute auf 3:1. In der 67. Minute folgte der nächste Rückschlag: Nach einem Freistoss verlängerte Vivienne Steiner den Ball per Kopf unhaltbar ins eigene Tor – 4:1. Aufgeben war für die Küssnachterinnen dennoch keine Option. Sophie Rolinger verkürzte in der 74. Minute auf 2:4 und liess noch einmal Hoffnung aufkommen. Für eine Aufholjagd reichte es letztlich nicht mehr.

Spielerisch auf Augenhöhe, aber zu fehlerhaft
So stand am Ende eine bittere 2:4-Niederlage, obwohl die Mannschaft von Angela Käslin und Michel Neugel über weite Strecken zeigte, dass sie spielerisch mit Winterthur mithalten kann. Vor allem mit Ball wusste Küssnacht über weite Strecken zu überzeugen. Die fehlende Konsequenz vor dem gegnerischen Tor und die Fehler in der Defensive verhinderten jedoch einen Punktgewinn.

Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und gleichzeitig an der Konsequenz in beiden Strafräumen zu arbeiten. Nach der Englischen Woche steht dem FCK nun eine verkürzte Trainingswoche bevor. Bereits am nächsten Samstag, 19.09. um 18:00 Uhr, bietet sich den FCK-Frauen die nächste Gelegenheit, auf die Siegesstrasse zurückzukehren. Zu Gast ist der zweitplatzierte FC Sion Féminin.

Telegramm FC Winterthur – FC Küssnacht a/R 4:2 (1:0)
Sonntag, 13.09.2026, 14.00 Uhr, Schützenwiese, Winterthur, 350 Zuschauer
Tore: 43. Amanda Sigrist 1:0, 52. Elena Van Niekerk 2:0, 53. Gina Schilliger 2:1, 60. Tuana Sertbas 3:1, 67. Eigentor Vivienne Steiner 4:1, 74. Sophie Rolinger 4:2.
FC Winterthur: Voit; Hernandez (46. Caviezel), Hürlimann, Dahinden (59. Malacarne), Lampart (70. La Bella); von Allmen (C), Huber, Sertbas; Hubler (75. Dür), Sigrist (70. Stoob), Van Niekerk.
FC Küssnacht a/R: Beetschen; Rolinger, Troxler, Steiner, Hongler; Suma, Pirker (82. Carbone), Lourenco Rodrigues (54. Scherrer); Ulrich (61. Vogl), Schilliger (82. Geisel), Studer (54. Müller).