Der Luzerner SC musste sich im zweiten Heimspiel der Saison dem FC Malters mit 2:3 geschlagen geben. Nach einem frühen Rückstand drehte der LSC die Partie noch vor der Pause und ging mit einer 2:1-Führung in die Kabine. In der zweiten Halbzeit konnte die Mannschaft diese Führung jedoch nicht über die Zeit bringen und musste sich nach einem späten Gegentreffer erneut geschlagen geben.
Die Partie begann denkbar ungünstig für den Luzerner SC. Bereits in der 4. Minute brachte Widmer die Gäste mit einem sehenswerten Freistosstreffer mit 1:0 in Führung. Der LSC zeigte jedoch eine schnelle Reaktion. In der 11. Minute spielte Pajaziti einen schönen Ball in den Strafraum, wo B. Kahlouni die Vorlage mit einer sehenswerten Direktabnahme zum 1:1 verwertete. In der Folge hatte der LSC etwas mehr Ballbesitz, zeigte sich bei der Angriffsauslösung jedoch teilweise zu ungenau. In der 21. Minute führte ein Ballverlust in der eigenen Abwehr zu einer guten Möglichkeit für Malters. Der anschliessende Distanzschuss aus rund 25 Metern ging knapp am Tor vorbei.
Die Gäste blieben gefährlich und kamen in der 31. Minute nach einem schönen Angriff erneut zu einer Möglichkeit. Ein Luzerner Abwehrbein konnte im letzten Moment zum Eckball klären. Drei Minuten später kam der LSC seinerseits durch Dinic zu einer guten Chance, doch sein Abschluss aus aussichtsreicher Position landete direkt in den Armen von Torhüter Ibishi. Vier Minuten später gelang den Gastgebern dann die erstmalige Führung. De Brito spielte einen schönen Ball in die Tiefe, den Lima aufnahm und eiskalt zum 2:1 für den LSC verwertete.
Nach dem Seitenwechsel erwischte der LSC zunächst den besseren Start. In der 49. Minute kam Nreca mit einem Distanzschuss zum ersten Abschluss der zweiten Halbzeit. Doch Malters fand zunehmend zurück ins Spiel und erzielte in der 54. Minute durch Widmer den Ausgleich. Mit einem Schlenzer ins lange Eck liess er Ribeiro keine Abwehrchance. In der Folge entwickelte sich eine offene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Malters kam mehrfach aus der Distanz zum Abschluss, während der LSC seinerseits die erneute Führung suchte. In der 62. Minute verfehlte ein Distanzschuss aus rund 42 Metern das Tor nur knapp, nachdem Malters‘ Torhüter weit vor seinem eigenen Kasten stand. In der 66. Minute hatte der LSC Glück: Ein Abschluss aus rund 45 Metern prallte von der Latte zurück ins Spielfeld und wurde von einem Malterser Spieler verwertet. Der Treffer zählte jedoch nicht, da sich der Torschütze beim Nachschuss im Abseits befand.
Die beste Möglichkeit zur erneuten LSC-Führung bot sich in der 76. Minute. Santamaria kam aus rund 18 Metern zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp über das Tor. Vier Minuten später musste P. Nuaj in höchster Not vor einem Malterser Angreifer klären. Dann folgte die entscheidende Szene der Partie. In der 83. Minute trat Malters zu einem Freistoss an. Ribeiro war noch mit den Fingerspitzen am Ball und lenkte diesen an den Pfosten. Von dort sprang das Leder direkt vor die Füsse von Gloggner, der völlig freistand und zum 2:3 abstauben konnte. Der LSC versuchte in der Schlussphase nochmals alles, um zumindest einen Punkt zu retten. In der 94. Minute bot sich Nreca noch eine gute Freistossmöglichkeit aus rund 20 Metern, sein Versuch ging jedoch am Tor vorbei.
Damit war die zweite Heimniederlage der Saison besiegelt. Besonders bitter: Der LSC hatte die Partie nach dem frühen Rückstand gedreht und führte bis zur Pause mit 2:1, konnte diese Führung nach dem Seitenwechsel jedoch nicht behaupten. Über weite Strecken fehlte es dem Team an der nötigen Konstanz und Konzentration, um das Spiel über die gesamte Distanz zu kontrollieren.
Der LSC gastiert beim FC Littau
Viel Zeit bleibt dem Luzerner SC nicht, die Niederlage zu verarbeiten. Bereits am Samstag, 19. September 2026, steht das nächste Meisterschaftsspiel auf dem Programm. Dabei ist der LSC zu Gast beim FC Littau, der ähnlich verhalten wie die Huebelmatt-Elf in die neue Saison gestartet ist. Anpfiff auf der Sportanlage Ruopigen ist um 18.00 Uhr. Für die Mannschaft des Trainergespanns Lustenberger/Nergiz geht es dabei um wichtige Punkte. Der LSC will in Littau die nötige Reaktion zeigen und vor allem über die gesamte Spielzeit die nötige Konzentration und Konsequenz an den Tag legen. In Diesem Sinne hopp LSC!
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Telegramm Luzerner SC – FC Malters 2:3
Sportanlage Hubelmatt, Luzern
Tore: 4. 0:1 Widmer, 11. 1:1 B. Kahlouni, 38. 2:1 Lima, 54 2:2 Widmer, 83. 2:3 Gloggner
Luzerner SC: Ribeiro, Günes, Lustenberger, P. Nuaj ©, Schmid, Dinic, Pajaziti, Nreca, Lima, De Brito, B. Kahlouni (Abazi, W. Kahlouni, Siventhiranathan, Tiburcio, Santamaria, Vranja)
Bemerkungen: 24. gelbe Karte Pajaziti (LSC), 75. gelbe Karte Lustenberger (LSC), 93. gelbe Karte Zihlmann (Malters)































