Nach der 0:6-Klatsche gegen den SC Goldau will der FC Altdorf Wiedergutmachung betreiben. Am Sonntag (15.00, Schützenmatte) ist die U21-Mannschaft des FC Lugano zu Gast.
Das Verdikt war brutal: Mit der 0:6-Niederlage musste Aufsteiger Altdorf viel Lehrgeld bezahlen. Die Goldauer dominierten das Spiel über weite Strecken. Sie zeigten ihre spielerische Klasse und gewannen die Mehrheit der Zweikämpfe. Der Spielaufbau der Altdorfer war zu fehleranfällig, die Passqualität ungenügend, um dagegenhalten zu können. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Obwohl die Altdorfer nach zwei Spielen noch ohne Sieg dastehen, gibt es keinen Grund, alles schlechtzureden.
Mit der Nachwuchsmannschaft vom FC Lugano gastiert ein spielerisch starkes Team. Die junge Mannschaft ist mit gleich vielen Punkten in die Saison gestartet wie die Urner. Gegen Goldau erging es den Luganesi gleich wie dem FCA. Sie mussten sich mit 0:6 geschlagen geben. In der zweiten Runde resultierte ein 2:2 im Heimspiel gegen Hergiswil. In der vergangenen Saison war es meist schwierig einzuschätzen, wie die Mannschaft aufläuft, denn oft griff sie auf Spieler aus dem Super-League-Kader zurück, die dort nur wenig zum Zug gekommen sind.
Fehler werden resolut bestraft
Der Staff und die Mannschaft des FCA haben die Lehren aus der Partie gezogen und wollen am Sonntag eine Reaktion zeigen. Dafür braucht es in allen Belangen eine deutliche Leistungssteigerung. Vor allem die defensive Fehleranfälligkeit muss in den Griff gekriegt werden. Des Weiteren hat der letzte Match klar aufgezeigt, dass die Ballverluste und Fehlpässe im Spielaufbau in dieser Liga resolut ausgenützt werden. Verletzte und gesperrte Spieler sind keine zu beklagen. Trainer Pedro Somoza und Coach Urs Arnold können auf das ganze Kader zurückgreifen.































