Auch nach sechs Spieltagen bleibt der SC Goldau an der Tabellenspitze der Gruppe 4. Gegen den FC Sarnen feierten die Goldauer einen deutlichen 5:0 Heimsieg.
5:0 leuchtete es nach dem Schlusspfiff des Unparteiischen auf der Anzeigetafel. 5:0, eine klare Angelegenheit. Doch so eindeutige war der Spielverlauf nicht, wie das Resultat vermuten lässt. Denn der Gast aus Sarnen war über weite Strecken dieser Partie ein guter Gegner. Zwar führte der SC Goldau spielerisch die feinere Klinge, in Sachen Einsatz und Kampfgeist hielten die Obwaldner aber eindrücklich dagegen.
Jozef Simoni bringt Goldau in Führung
Der SC Goldau konnte noch vor der Pause in Führung gehen. Nach einem Eckball kam der Ball zu Koni Huser. Der Goldauer Captain versuchte es mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Der Ball wurde von mehreren Spielern abgelenkt und kullerte schlussendlich Jozef Simoni vor die Füsse. Simoni fackelte alleine vor Torhüter Jasarevic nicht lange und versorgte den Ball im Tor (42.). Die Goldauer Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Mehrmals scheiterten die Spieler von Trainer Sandro Marini in der ersten Halbzeit am immer wieder stark reagierenden Sarner Torhüter Jasarevic.
Sarnen mit guten Chancen auf den Ausgleich
Nach dem Seitenwechsel kam der FC Sarnen dann zu zwei guten Ausgleichschancen. Nach einer guten Flanke von Fernandes kam Ineichen im Goldauer Strafraum völlig frei zum Abschluss. Ineichen fand aber im Goldauer Torhüter Marco Steinegger seinen Meister. Steinegger parierte die Direktabnahme von Ineichen mit dem Fuss und bewahrte den SCG vor dem Ausgleich (55.). Auch die nächste Chance gehörte den Gästen. Schorno spielte Bühler frei, dessen Schuss aus bester Position donnerte jedoch über das Tor (68.). Dies waren zwei Top-Chancen auf den Ausgleich, welche der Aufsteiger aus Sarnen schon fast fahrlässig vergab.
Goldau macht den Sack zu
Danach war Schluss mit der Sarner Herrlichkeit. Die Goldauer schalteten nun wieder einen Gang höher und erzielten in der 70. Minute ihren zweiten Treffer. Koni Huser setzte sich über die rechte Seite durch. Sein Pass in die Mitte wurde von Jozef Simoni clever durchgelassen. Der hinter Simoni besser positionierte Simon Schmid knallte den Ball ins hohe Eck – 2:0. Der dritte Treffer für das Heimteam folgte sieben Minuten später. Keller scheiterte nach einer Flanke von Koni Huser mit seinem Abschluss an Torhüter Jasarevic und der Torumrandung. Der Ball aber landete vor den Füssen von Schmid, welcher keine Probleme hatte seinen zweiten Treffer zu erzielen (77.).
Sarner Widerstand gebrochen
Nun war die Gegenwehr der Sarner gebrochen. Schmid liess auf seine beiden Tore auch noch einen Assist folgen, und krönte so seine starke Leistung in der zweiten Halbzeit. Schmid bediente Keller mit einem herrlichen Pass, Keller vollendete mit einem platzierten Abschluss – 4:0 (82.). Dass danach Koni Huser mit einem Elfmeter an Torhüter Jasarevic scheiterte, ist nicht mehr als eine Randnotiz wert. Mit dem darauffolgenden Eckball machte Michael Keller das Missgeschick seine Captains wett. Keller versenkte den Ball per Kopf im Tor und liess den SCG eine fünftes Mal jubeln (86.).
Goldau bleibt an der Spitze
Mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel festigt der SCG seine Leaderposition. Am kommenden Wochenende kommt es im Tessin zu einer echten Prüfung für die Goldauer. Die Marini-Elf trifft auf die drittplatzierte und äusserst Heimstarke AC Taverne.
Telegramm SC Goldau – FC Sarnen 5:0 (1:0)
Tierpark, 280 Zuschauer, SR D. Schaub, Basel – Tore: 42. J. Simoni 1:0, 70. Schmid 2:0, 77. Schmid 3:0, 82. Keller 4:0, 86. Keller 5:0 – SC Goldau: Steinegger; L. Simoni, Sommaruga (78. Zeka), Suter, Spichtig; Keller, Christen, Schmid, J. Simoni (73. Büeler), K. Huser; Z. Huser (61. Lokaj) – FC Sarnen: Jasarevic; Wirz, Omlin, Röthlin (73. Joller), Brnic; Bühler, Schorno (73. Jarczyk), Koch, Lopez, Fernandes (81. Chaves); Ineichen – Verwarnungen: 34. Suter, 38. Schmid, 42. Schorno (alle wegen Foulspiel) – Bemerkungen: 77. Lattenschuss Keller, 85. Jasarevic hält Penalty von K. Huser, 89. Lattenschuss Ineichen, Goldau ohne Marini (verletzt).































