Brunnen Derbysieger gegen Ibach

Ibachs Philipp Annen wird zurückgehalten (Bild: Andy Scherrer).

Ibachs Philipp Annen wird zurückgehalten (Bild: Andy Scherrer).

Die Spiess-Elf empfing im Derby zuhause die Nachbarn aus dem Muotadorf. Am Ende resultierte ein sehr knapper Heimsieg.

Im Samstagsderbyspiel zwischen Brunnen und Ibach war die prekäre Ausgangslage aufgrund der Tabellensituation bereits vor dem Anpfiff allseits bekannt. Darum wollten sich beide Innerschwyzer Teams mit allem Möglichen die drei wichtigen Siegpunkte sichern. Das Heimteam startete besser ins Geschehen. Bereits nach sieben Minuten lag die Spiess-Elf in Führung. Ein schnörkelloser Angriff über mehrere Stationen schoss Salvatore Viola zum rot-blauen 1:0 ein. Die Startphase gehörte eindeutig den Gastgebern. Die erste Ibächler Chance erspielte sich Miroslav Pastva. Doch den Abschluss des defensiven Mittelfeldspielers wehrte Noel Schmid mit einer Glanzparade zur Ecke. Die FCB-Pausenführung war keineswegs gestohlen, da sie doch mehr fürs Spielgeschehen machten.

Kein Ausgleich, trotz Überzahl
Die Gäste starteten mit mehr Schwung in die zweite Halbzeit. Doch vorerst blieb es bei den Bemühungen. Danach fanden die Gastgeber wieder zurück ins Spiel. In der 84. Minute wurde Albion Krasniqi wegen einer Unsportlichkeit des Feldes verwiesen. Doch die Gäste konnten die Überzahl nicht mehr in ein Tor umnützen.

„Es tut besonders gut im Derby nach drei Niederlagen wieder zu gewinnen. Insgesamt glaube ich, dass wir verdient gewonnen haben“, resümierte der FCB-Captain Andreas Camenzind. Sie hätten es zwar verpasst, den Sack frühzeitig zuzumachen. Doch seien sie froh, dass es trotzdem gereicht hätte, so der 29-jährige FCB-Defensivmann. „Wir riskierten heute absolut zu wenig. Wir sind zu passiv gewesen“, erklärte Spend Matoshi. Wenn sie mehr agiert hätten, wäre deutlich mehr möglich gewesen, so der 27-jährige Ex-Brunner des FC Ibach.

Telegramm FC Brunnen – FC Ibach 1:0 (1:0)
Schoeller-Meyer. – SR Gil. – 450 Zuschauer. – Tor: 7. Viola 1:0.
Brunnen: Schmid; Heinzer, Jöhl, Camenzind, Righetti; Steiner, Slajs, Viola (81. Stieger), Pajaziti (61. Inderbitzin); Truttmann (92. Epp), Krasniqi.
Ibach: Salajka; Lüönd, Annen, Osella; Pastva, Schlegel (67. Marclay), Goncalves, Matoshi, Camenzind (76. Sejdiji), Auf der Maur (90. Reichmuth); Jurca.
Bemerkungen: 84. Krasniqi (Rote Karte).
Verwarnungen: 42. Elias Camenzind, 45. Slajs, 70. Goncalves, 71. Jöhl, 77. Lüönd, Viola (alle Foul).