Sursee zu grosse Hürde für Ibach

Ibach, hier mit Matoshi am Ball, muss gegen Sursee mit 3:1 als Verlierer vom Platz (Bild: Manuel Reichlin).

Ibach, hier mit Matoshi am Ball, muss gegen Sursee mit 3:1 als Verlierer vom Platz (Bild: Manuel Reichlin).

Nach zwei Siegen muss Ibach gegen Sursee eine Niederlage einstecken. Das 3:1 der Luzerner geht aufgrund der vielen Chancen aber in Ordnung.

Stöckli musste sein Team für das Auswärtsspiel in Sursee umbauen. Für den gesperrten Lüönd nominierte er den jungen Schäuble in die Startformation. Weiter fehlte auch Stürmer Radim Jurca, der seine letzte Sperre nach einer roten Karte absitzen musste.

Sursee in der 1. Halbzeit stärker
Das Heimteam legte los wie die Feuerwehr und spielte sich bereits in den Startminuten einige absolute Hochkaräter heraus. Doch Bratanovic (2.), Frey (3.) und auch Graf (8.) scheiterten am hellwachen Schlussmann Koller. Ibach selber hatte zu Beginn grosse Mühe mit der schwierigen und seifigen Unterlage im Stadion Schlottermilch. Es dauerte bis zur 18. Minute, ehe Sejdiji mit seinem starken Freistoss Keeper D Ovidio erstmals beschäftigen konnte. Obwohl sich das Spiel im Anschluss etwas offener präsentierte, war die Bader-Elf die bessere Mannschaft. Mit schnellem Direktspiel konnten immer wieder gefährliche Angriffe vorgetragen werden. Mit dem für Ibach doch schmeichelhaften Remis ging es in den Pausentee.

Sursee mit der Führung
Nach dem Seitenwechsel übernahm das Heimteam sofort wieder das Zepter und düpierte die Stöckli-Elf in der 56. und 60. Minute gleich zweimal. Bratanovic und Hasani wurden zweimal in die Schnittstelle angespielt und konnten so für ihr Team mit 2:0 vorlegen. Die Muotadörfler reagierten prompt und nahmen den Kampf gegen den Absteiger an. Nach einer tollen Hereingabe von Gonçalves lenkte Schlegel den Ball in der 71. Minute herrlich zum 2:1-Anschlusstreffer in die Maschen. Die Blau-Weissen rochen nun ihre Chance und spielten unter dem Taktstock des omnipräsenten Pastva stark auf. Der eingewechselte Schmidiger kam so in der 79. Minute vor dem Tor alleine zum Abschluss. Sein Schuss zog aber am Tor der Luzerner vorbei.

Sursee mit vielen Chancen
Das Spiel blieb ultraspannend. Dies auch darum, weil das Heimteam absolut fahrlässig mit den sich nun eröffnenden Konterchancen umging. Sowohl Steinmann (82.), Bratanovic (84.) als auch Ehrler (87.) brachten das Leder alle nicht am glänzend aufspielenden Koller vorbei. Ibach hatte bis tief in die Nachspielzeit immer wieder Aktionen, welche den Ausgleich hätte bedeuten können. Doch schlussendlich war es Topscorer Bratanovic in der letzten Spielminute, der aus klarer Offsideposition das entscheidende 3:1 für Sursee erzielen konnte.

Das Resultat ging aufgrund der vielen Chancen der Luzerner aber in Ordnung. Die Muotadörfler zeigten dennoch im ganzen Spiel immer wieder ihr Potential auf, und dürfen deshalb sicher am kommenden Samstag mit erhobenen Haupt in das letzte Meisterschaftsspiel gegen den FC Perlen-Buchrain steigen.

Telegramm FC Sursee – FC Ibach 3:1 (0:0)
Schlottermilch, Sursee. – 280 Zuschauer. – SR: Özkanli. – Tore: 56. Bratanovic 1:0, 60. Hasani 2:0, 71. Schlegel 2:1. 90. Bratanovic 3:1. – FC Sursee: D Ovidio; Prenrecaj, Bieri, Ehrler, Feuchter; Graf, Wyder, Saliji (82. Wattenberg), Hasani (68. Steinmann); Frey (90. Demirtas), Bratanovic (90. Bajrami). – FC Ibach: Koller; Schäuble (46. De Biase), Annen, Osella, Gonçalves (90. Marclay), Pastva, Sejdiji (74. Schmidiger), Matoshi, Schlegel; Camenzind (59. Reichmuth), Auf der Maur. – Bemerkungen: Ibach ohne Jurca und Lüönd, Sursee ohne Malbasic und Balaj (alle gesperrt). – Verwarnungen: 57. Wyder (Foulspiel).