Ibach verliert in Emmenbrücke klar

Ibach, hier mit Sejdiji (links), verliert gegen Emmenbrücke mit 4:0 (Bild: Andy Scherrer, topsportfotografie.ch)

Ibach, hier mit Sejdiji (links), verliert gegen Emmenbrücke mit 4:0 (Bild: Andy Scherrer, topsportfotografie.ch)

Die Muotadörfler zeigten wohl in der ersten Halbzeit eine ansprechende Partie – im Anschluss hatte das Team aber keine Chance mehr.

Trainer Flurin Stöckli musste seine Startformation ein weiteres Mal ändern. Neben dem verletzten Silvio Auf der Maur musste auch Mittelfeldmotor Pastva kurz vor der Partie angeschlagen passen. Beide Teams agierten in der Startphase eher vorsichtig und die Akteure versuchten, das Spielgerät in den eigenen Reihen zu halten. In der 14. Minute zeigten die Ibächler einen schönen Angriff. Schlegel lancierte Sejdiji in die Tiefe und dieser zog alleine auf das Tor zu. Leider legte er sich den Ball zu weit vor und Keeper Jasarevic konnte das Leder behändigen. Auch in der Folge wirkte Ibach optisch agiler, bissiger und kam durch den spielfreudigen Hoxha in der 26. Minute zum nächsten Abschluss. Sein Distanzschuss zog aber am Tor vorbei.

Heimteam erst ab der 30. Minute gefährlich
Emmenbrücke enttäuschte in der Starphase und zeigte wenig zwingende und zusammenhängende Aktionen. Erst in der 32. Minute kamen die Platzherren durch Izzo zum ersten Abschluss – Koller wehrte aber bravurös ab. Kurz nach dieser Aktion konnte Captain Saliu zentral vor dem Tor einen Freistoss treten. Sein Hammer landete zum Glück für die Muotadörfler nur an der Latte. Praktisch mit dem Pausenpfiff gingen die Luzerner dann doch noch in Führung. Ein scharf getretener Freistoss von Izzo konnte Koller nicht abwehren und landete unglücklich zum 1:0 in den Maschen.

Ibach mit einer rabenschwarzen zweiten Halbzeit
Emmenbrücke kam stark aus der Kabine und powerte gleich los. Izzo konnte so nach einem schönen Angriff auf 2:0 erhöhen. Die Stöckli-Elf hatte nun enorm Mühe, den wie verwandelten Luzerner Paroli zu bieten. Emmenbrücke kam innert kurzer Zeit zu zwei weiteren hochkarätigen Chancen. Obwohl sich Ibach nun etwas fingen, gaben die Platzherren weiter klar den Ton an und kamen durch Hrgota in der 62. Minute zum 3:0. Für die Blau-Weissen kam es in der 64. Minute dann knüppeldick: Referee Bortolas zeigte Schelbert nach einem Foul direkt die rote Karte. Ein sehr harter Entscheid gegen Ibach. Den anschliessenden Freistoss vollendete Puljic mit dem Kopf zum 4:0. Die Partie war damit definitiv entschieden.

Emmenbrücke verdienter Sieger nach Leistungssteigerung
Der FC Emmenbrücke verdiente sich den Sieg mit einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Ibach muss diese Partie und die 4:0-Niederlage so schnell wie möglich abhacken und nach vorne schauen. Es folgen die nächsten Wochen viele schwierige Aufgaben gegen Teams, gegen die man punkten muss und Erfolge einfahren will.

Telegramm FC Emmenbrücke – FC Ibach 4:0 (1:0)
320 Zuschauer. – SR Bortolas. – Tore: 45. Izzo 1:0. 48. Izzo 2:0. 62. Hrgota 3:0. 66. Puljic 4:0. – FC Emmenbrücke: Jasarevic, Ramadani, Knezevic, Puljic, Barmettler; Matoshi (73. Lukic), Saliu, Malbasic (88. Paulino), Jusovic; Hrgota, Izzo. – FC Ibach: Koller; Lüönd, Osella, Annen, Schelbert; Gonçalves (62. Tobias Auf der Maur), Marclay, Schlegel, Hoxha; Sejdiji, Jurca (68. Schäuble). – Bemerkungen: FC Ibach ohne Tim Reichmuth (RS), Camenzind (abwesend), Pastva und Silvio Auf der Maur (beide verletzt), 64. Rote Karte gegen Schelbert (Foulspiel). – Verwarnungen: 38. Osella, 49. Malbasevic, 74. Marclay.