Klare Sache für Willisau

Ibach, hier mit Silvio Auf der Maur, kam gegen ein starkes Willisau selten ins Spiel (Bild: Armin Reichlin).

Ibach, hier mit Silvio Auf der Maur, kam gegen ein starkes Willisau selten ins Spiel (Bild: Armin Reichlin).

Willisau erteilte den Ibächlern eine Lektion in Sachen Effizienz.

Nach den zwei Siegen in Serie reisten die Ibächler guten Mutes zum Tabellendritten nach Willisau. Es dauerte gerade einmal 18 Sekunden nach dem Anpfiff, bis der Ball an den Innenpfosten klatschte und dann aufreizend der Linie entlang tänzelte, aber schlussendlich nicht im Tor landete. Hauptakteur dieser Szene war der Ibächler Stürmer Andrej Weickert, der einen Lapsus in der Willisauer Hintermannschaft aber nicht ausnutzen konnte. Auf der Gegenseite zeigte Pascal Lang wie es geht. Eiskalt nutzte er die Unachtsamkeit aus und erzielte nach nur 2 Spielminuten die 1:0 Führung für das Heimteam.

Auf beiden Seiten gab es viele Torszenen
Die Stöckli-Elf reagierte stark und es brauchte eine starke Parade von Goalie Bolliger um das Geschoss von Tobias Auf der Maur zu entschärfen. In der 10. Minute war dann sein Gegenüber Koller wieder an der Reihe. Gleich zweimal rettete er mirakulös und verhinderte den zweiten Treffer des Heimteams. Doch trotz dieser Warnschüsse blieb Ibachs Abwehrverhalten fehlerhaft. In der 14. Minute lässt sich Daka dann nicht zweimal bitten und erhöht auf 2:0 für Willisau. Ibach benötigte einige Zeit um diesen Schock zu verdauen. Erst nach einer halben Stunde prüfte Seidiji mit einem strammen Schuss Goalie Bolliger erneut, welcher die Aufgabe im Nachfassen lösen konnte. Bis zur Pause ereignete sich dann nichts mehr und so gingen die beiden Teams beim Stande von 2:0 in die Kabinen. Nach dem Tee brachte Flurin Stöckli mit Hoxha und Camenzind zwei frische Kräfte in die Partie mit der klaren Order, mehr Druck auf das gegnerische Tor zu erzeugen.

Kalte Dusche zu Beginn der zweiten Halbzeit
Der Schlachtplan den Trainer Stöckli mit dem Team in der Pause ausgeheckt hatte, geriet schon nach vier Minuten zur Makulatur. Der Willisauer Wirz wurde auf der Aussenbahn nicht angegriffen und dieser drosch das Leder aus einer unmöglichen Position in den Ibächler Netzhimmel. Es war wohl nicht nur Goalie Koller der von diesem Schuss überrascht wurde. Mit dem 3:0 schien das Spiel gelaufen. Willisau verwaltete das Spiel ohne grosse Mühe und kam selbst aber immer wieder gefährlich vor das Ibächler Tor. Wie aus dem Nichts kamen die Muotadörfler dann zum Anschluss-treffer. Goncalves Weitschuss passte nach 65 Minuten perfekt in den Winkel, selbst Goalie Bolliger fand keinerlei Abwehrchance gegen dieses Geschoss. Der Treffer beflügelte die Gäste aber nur kurze Zeit und die Felber-Truppe kam nicht wirklich ins zittern. Nein sie gingen eher fahrlässig mit ihren Konterchancen um und verpassten es das Skore zu erhöhen. So blieb es schliesslich beim 3:1, ein Resultat, das auch in dieser Höhe in Ordnung geht. Den Ibächlern bleibt nicht lange Zeit zum Grübeln. Bereits am kommenden Mittwoch kommt es im Gerbihof zum wichtigen Spiel gegen den FC Ägeri.

Telegramm FC Willisau – FC Ibach 3:1 (2:0)
280 Zuschauer. – SR Gil. – Tore: 2. Frei 1:0. 14. Daka 2:0. 48. Wirz 3:0. 65. Goncalves 3:1. – FC Willisau: Bolliger; Fischer, Ostoijc, Mijatovic, Karajcic Predrag (82. Eugster), Wirz, Karajcic Zeljko (69. Kohler), Daka, Frey, Binde (75. Rudaj), Lang ( 86. Büeler). – FC Ibach: Koller; Osella, Annen, Schlegel (46.Hoxha), Lüönd (69.Schäuble); Pastva ( 62. Marclay), Tobias Auf der Maur, Silvio Auf der Maur, Gonçalves; Sejdiji, Weickert (46. Camenzind). – Bemerkungen: FC Ibach ohne Tim Reichmuth (RS) Schelbert und Jurca (verletzt). – Verwarnungen: 27. Goncalves. 50. Osella. 63. Karajcic Predrag. 78. Wirz. 81. Gabriel Gabriel (AT). 85. Eugster.