Im Vorfeld der Partie gegen den FC Ägeri rutsche der FC Sursee in der Tabelle unter den Strich. Mit einem Sieg gegen den Tabellennachbarn hätte man dies wieder korrigieren können und zugleich einen kleinen Vorsprung gegenüber den direkten Konkurrenten erarbeiten.
Starke erste Hälfte
Der Föhn brachte eine angenehme Briese mit rund 20 Grad ins Ägerital, die perfekte Fussballtemperatur entpuppte sich aber durch das arg strapazierte Terrain und die zwischendurch aufhorchenden Windböen etwas verfälscht. Nichts desto trotz begannen die Gäste aus Sursee mit einem aggressiven Pressing, wodurch man die Einheimischen in den Startminuten unter Druck setzen konnte. Bereits in der 9. Minute konnten die Surseeer dank diesem Pressing den Ball im Spielaufbau des FC Ägeri erobern. Hasani fasste sich ein Herz und stellte das Skore mit einem traumhaften Weitschuss auf 0:1 zugunsten des FC Sursee.
Man merkte, dass die Gäste aus den letzten beiden Spielen etwas gutzumachen hatten. Mit teilweise wunderschönen Kombinationen arbeitete sich der FC Sursee vor das Tor von Keeper Steger. Nach einem Abpraller spielte Saliji das Spielgerät mit viel Übersicht zu Steinmann, welcher in der 15. Minute mit einem satten Schuss im Strafraum auf 0:2 erhöhte. Der FC Sursee versuchte nun weiter Druck zu machen und die vermeintliche Entscheidung zu suchen. Sager kam nach einem weiteren guten Pressing aus einer vielversprechenden Position zum Abschluss, bleib aber am innen Pfosten hängen. Nach einer guten halben Stunde schalteten die Gäste einen Gang zurück und überliessen den Einheimischen nun mehr vom Spiel. Diese kamen dann auch, nach einem langen Einwurf von Huber in den Strafraum, zu einer gefährlichen Torchance. Kurz vor der Pause drehten die Surseeer dann die Pace noch mal auf, sodass man mit der verdienten 2:0 Führung in die Pause gehen konnte.
Schwache Leistung wird bestraft
In der Pause nahm sich die Bader-Elf vor, nach dem Seitenwechsel ähnlich aggressiv zu starten wie zu Beginn der Partie und die Entscheidung herbeizuführen. Man wusste nun das Einwürfe auf der Höhe des Strafraumes zu vermeiden sind, da daraus immer gefährliche Torchancen entstanden. So auch in der 47. Minute als Vukovic einer dieser Einwürfe weiterleitete und Schwarzenberger zum 1:2 verkürzen konnte. In der 51. Minute musste dann der verletzte Stammtorhüter D Ovidio ausgewechselt werden. Für Ihn kam Gyano zwischen die Pfosten des FC Sursee. Eben dieser Gyano konnte sich in der nächsten Viertelstunde zwei Mal auszeichnen und verhinderte mit starken Paraden den Ausgleich. Die Gäste waren in der zweiten Halbzeit wie ausgewechselt, man überlies dem Heimteam mehrheitlich die Spielanteile und konnte in der Offensiv keine Akzente mehr setzten. Mit Müh und Not wurde die knappe Führung bis zur 88. Minute verteidigt. Nach einem Eckball der Gäste, schaltete der FC Ägeri schnell um und glich nach einem Konter durch Vukovic zum 2:2 aus.
Schlussendlich kann man mit dem Punktegewinn zufrieden sein, da der FC Ägeri in der Schlussphase durchaus noch den Siegestreffer hätte erzielen können. Trotzdem muss der FC Sursee sich überlegen, wieso man nicht ähnlich aggressiv und schwungvoll wie in der ersten Halbzeit weiterspielte und sich somit um die benötigten drei, respektive zwei weiteren Punkte gebracht hatte.
Nächsten Samstag geht es gegen den Absteiger aus der 1. Liga und Tabellen zweiten aus Mendrisio im Heimspiel in Sursee wieder um einiges. Sursee möchte die Vorrunde positiv abschliessen, dazu werden aber noch weitere Punkte aus den letzten beiden Partien benötigt.
Telegramm FC Ägeri – FC Sursee 2:2 (0:2)
Chruzelen. – 281 Zuschauer. – SR Ukaj. – Tore: 9. Hasani 0:1. 15. Steinmann 0:2. 47. Marco Schwarzenberger 1:2. 88. Vukovic 2:2. – Ägeri: Steger; Marco Schwarzenberger, Ott, Huber, Rogenmoser, Lüönd, Santos, Pfrunder, Meier (56. Blättler), Petrovski (89. Studer), Michael Schwarzenberger (31. Vukovic). – Sursee: D’Ovidio; (51. Gyano), Arnold, Wyder, Mangold, Saliji, Graf, Pinto (55. Prenrecaj), Kaufmann, Hasani (55 Frey), Steinmann (61. Kokanovic), Sager.































