
Die ersatzgeschwächten Muotadörfler hatten bei der 4:0-Niederlage gegen die sehr starken Rotkreuzer wenig entgegen zu setzen.
Auch im letzten Spiel der Vorrunde musste Trainer Flurin Stöckli auf viele Stammkräfte verzichten. Jurca, Schelbert, Schlegel, Osella und Pastva fehlten alle wegen Verletzungen und Silvio Auf der Maur musste eine Gelb-Sperre absitzen.
Die ersten Minuten auf dem Kunstrasen in Rotkreuz zeigten schnell auf, dass für Ibach die Trauben an diesem Abend sehr hoch hängen würden. Das technisch versierte Heimteam zeigte von Beginn an sehr starke Kombinationen, agierte äusserst agil und lancierte immer wieder schnelle Angriffe über die Flügel. Bereits in der 10. Minute ging die Erlacher-Elf dann auch in Führung. Der wieselflinke Tavares vernaschte Gonçalves an der Grundlinie und passte in die Mitte auf Ndoy, der nur noch zum 1:0 einschieben musste. Ibach reagierte und kam in der 13. Minute zu einer Topchance – Weickerts Kopfball landetet aber nur an der Lattenunterkante. Im Anschluss und bis zur Pause war das Spiel dann eher in den Füssen der Rotkreuzer, aber doch recht ausgeglichen und beide Teams hatten nicht mehr allzu viele zwingende Abschlussaktionen.
Rotkreuz stark und mit dem zweiten Treffer
Die Zuger kamen nach dem Pausentee wieder besser aus den Startlöchern und konnten in der 50. Minute auf 2:0 erhöhen. Ndoy flankte nach einem herrlichen Angriff in die Mitte auf Tramontano, welcher ungehindert mit dem Kopf die Führung für seine Farben ausbauen konnte. Die Muotadörfler hatten nun grosse Mühe gegen die immer stärker werdenden Rotkreuzer und es zeigte sich nun deutlich, dass der schwierig zu spielende Kunstrasen ein klarer Vorteil für das technisch überzeugende Heimteam war. Die stark ersatzgeschwächte Stöckli-Elf kam nur noch selten vor das Tor von Hönger und hatte Mühe, im Mittelfeld die Bälle zu halten. Ab der 70. Minute ging dann noch einmal ein Ruck durch die Blau-Weissen und die junge Truppe kam durch Tobias Auf der Maur und Hoxha zu zwei sehr aussichtsreichen Abschlüssen. Das wichtige Anschlusstor wollte aber nicht fallen.
Das Heimteam sorgt für die definitive Entscheidung
In der 81. Minute fällte Lüönd im Strafraum Ndoy. Der gefoulte übernahm gleich selbst die Verantwortung und sorgte mit seinem Penaltytor zum 3:0 für die definitive Entscheidung. Das 4:0 kurz vor Schluss durch Mehicic war dann nur noch eine Randnotiz in einem Spiel, welches für die Blau-Weissen schnell abgehackt werden kann. Das Heimteam zeigte sich an diesem Abend schlichtweg zu stark und dominant. In dieser Form wird die Erlacher-Elf auch in der Rückrunde zu den grössten Aufstiegsaspiranten gehören.
Trotz dieser abschliessenden Niederlage darf man in Ibach mit der Vorrunde sehr zufrieden sein. Das Team zeigte tollen Fussball und man holte trotz vielen verletzten Spielern und mit jungen, aus dem eigenen Nachwuchs stammenden, Akteuren starke 23 Punkte. Dies sollte für die Stöckli-Elf eine sehr gute Vorlage für die Rückrunde der Saison 2019/20 sein.
Telegramm FC Rotkreuz – FC Ibach 4:0 (1:0)
210 Zuschauer. – SR Giulini. – Tore: 10. Ndoy 1:0. 50. Tramontano 2:0. 81. Ndoy 3:0. 90. Mehicic 4:0. – FC Rotkreuz: Hönger; Mattia Palatucci, Canzian, Marinkovic, Savanovic; Tavares (71. Mehicic), Nabarro, Davide Palatucci, Gyorgiev (83. Träger); Tramontano (85. Emini), Ndoy. – FC Ibach: Koller; Schäuble (75. Gwerder), Annen, Lüönd; Gonçalves, Hoxha (75. Gabriel), Tobias Auf der Maur, Marclay, Camenzind (83. Olival); Sejdiji, Weickert (46. Reichmuth). – Bemerkungen: FC Ibach ohne Jurca, Schelbert, Schlegel, Pastva, Kündig und Osella (alle verletzt), Silvio Auf der Maur (gesperrt). – Verwarnungen: 17. Stöckli (Bank). 51. Ndoy. 66. Lüönd. 70. Tobias Auf der Maur.



























