Ibach mit Niederlage im Tessin

Der Ibächler Elias Camenzind zeigte gegen Mendrisio eine starke Leistung (Bild: Armin Reichlin).

Der Ibächler Elias Camenzind zeigte gegen Mendrisio eine starke Leistung (Bild: Armin Reichlin).

Die stark ersatzgeschwächten Muotadörfler zeigten gegen den FC Mendrisio eine gute Partie – verloren aber trotzdem klar mit 2:0.

Die Muotadörfler reisten mit einem Rumpfteam ins Tessin. Neben gesperrten und abwesenden Akteuren fehlten auch einige verletzte oder angeschlagene Spieler. So überraschte es nur wenig, dass mit Stöckli und Gabriel auch das Trainerduo in der blau-weissen Startformation gegen Mendrisio stand. Die Squadra von Trainer Tami hingegen konnte praktisch mit der Stammelf antreten und dementsprechend überlegen agierten die Tessiner in der Startphase.

Ibach mit grosser Mühe in der ersten Halbzeit
Die erste Halbzeit gehörte klar dem FC Mendrisio. Dem Heimteam gelang es immer wieder, Bälle früh im Mittelfeld abzubeissen und dann über die Flügel und die schnellen Sturmspitzen für Gefahr und Wirbel zu sorgen. In der 12. Minute wuselte sich so der wirblige Damo an der Grundlinie gegen drei Ibächler durch, passte in die Mitte auf Iaconis und dieser schob die Kugel am machtlosen Kündig zum 1:0 in die Maschen. Auch in der Folge blieben die Tessiner klar tonangebend und konnten kurz darauf durch den starken Bottani gar auf 2:0 erhöhen. Er verwertete sehenswert einen Chip-Pass aus dem Mittelfeld und liess dem auch dieses Mal chancenlosen Kündig das Nachsehen.

Spielgeschehen nun um einiges ausgeglichener
Nach diesem Doppelschlag schalteten die Gastgeber einen Gang zurück und den Muotadörfler gelang es nun, die Partie etwas ausgeglichener zu gestalten. Stöckli regierte zudem in der Pause und brachte mit Tischhauser eine neue Kraft ins Spiel. In der 47. Minute konnte Junikaj von der rechten Seite her auf das Tor ziehen – sein strammer Schuss zog aber deutlich über die Kiste. Mendrisio hatte kurz darauf mit Mazzetti und Iaconis die Chancen, das Spiel frohzeitig zu entscheiden. Beide scheiterten aber mit ihren Abschlüssen an Kündig.

Nach diesen Aktionen war nun Ibach die Mannschaft, welche mehr für das Spiel machte. Auch die Präsenz im Strafraum der Tessiner nahm mit Fortlauf der Partie deutlich zu. In der 72. Minute hätten die Blau-Weissen eigentlich den Anschlusstreffer erzielen müssen. Doch sowohl Camenzind als auch Marclay mit dem Nachschuss scheiterten am stark reagierenden Cataldo. Auch Schelbert brachte kurz vor Schluss seinem Hammer nicht im Tor unter. Schlussendlich schaffte es die Stöckli-Elf nicht, Mendrisio mehr zu fordern. Die Leistung des Teams stimmte aber und mit etwas mehr Glück hätte man einen Punkt aus dem Tessin mitnehmen können.

Telegramm FC Mendrisio – FC Ibach 2:0 (2:0)
280 Zuschauer. – SR: Musliu. – Tore: 12. Iaconis 1:0. 23. Bottani 2:0. – FC Mendrisio: Cataldo; Righetti, Cavadini, Barone (55. Matic), Damo; Mazzetti, Tirelli (67. Polli), Rey (46. Mascazzini), Bottani (73. Croci Torti); Iaconis, Messina. – FC Ibach: Kündig; Pfefferle, Annen, Schelbert; Silvio Auf der Maur, Schlegel, Gabriel (56. Schmidiger), Marclay, Junikaj (85. Arnold); Stöckli (46. Tischhauser), Camenzind. – Bemerkungen: FC Ibach ohne Pastva und Koller (beide gesperrt), Blendi Hoxha, Lüönd, Olival (alle abwesend), Tobias Auf der Maur, Sejdiji und Goncalves (alle verletzt). – Verwarnungen: 33. Stöckli (Reklamieren), 80. Croci Torti (Foulspiel).