Der FC Luzern verliert zuhause gegen Basel mit 0:1 Toren. Der junge FCL-Torhüter Pascal Loretz bleibt weiterhin ohne Gegentor aus dem Spiel – dafür kassiert er bereits das fünfte Elfmetertor.
Der FC Luzern startete druckvoll in die Partie und dominierte die ersten 25 Minuten. In dieser Zeit konnte man sich ganze 5 Eckbälle erarbeiten, jedoch blieben alle ohne Ertrag. Von den Baslern kam in der Startphase bis auf eine Ausnahme mit Males wenig bis gar nichts. Dies änderte sich knapp vor der Halbzeit, als Zeqiri entwischen konnte und Loretz im Strafraum nur regelwidrig stoppen konnte. Fabian Frei verwandelte den anschliessenden Elfmeter sicher.
Unmittelbar nach Wiederanpfiff kam Luzern durch Schürpf zur Ausgleichschance, nachdem Chader mustergültig zurückgelegt hatte. Hitz konnte den Versuch jedoch parieren. In der 33. Minute verhinderte Loretz Schlimmeres, als er blitzschnell reagierte und den satten Abschluss entschärfen konnte.
Vor der Halbzeit beruhigte sich die Partie wieder, und so ging Luzern schlecht belohnt mit einem Rückstand in die Kabine.
Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Die erste aufregende Szene ereignete sich in der 52. Minute, als Pelmard Schürpf kurz vor dem Strafraum umräumte. Meyer zirkelte den anschließenden Freistoss aus etwa 20 Metern Entfernung jedoch knapp am Tor vorbei. Nach einer Stunde versuchte Mario Frick, die Offensive zu verstärken, indem er Abubakar und Sorgic einwechselte. Kurz darauf bot sich auch direkt die erste grosse Chance, aber Max Meyer konnte aus kurzer Distanz nicht verwerten.
Eine Viertelstunde vor Spielende behielt Pascal Loretz den FCL dank einer spektakulären Parade im Spiel, indem er den Ball gerade noch über die Latte lenken konnte. In der 77. Minute sah Sofyan Chader aufgrund eines Foulspiels in der Rückwärtsbewegung innerhalb von fünf Minuten die zweite gelbe Karte und Luzern musste somit in den Schlussminuten mit einem Mann weniger auskommen. Dies bot dem FC Basel 1893 immer wieder Raum für gefährliche Konter. In der 93. Minute jubelten die Gäste zunächst, nachdem Novoa einnetzte, doch der VAR nahm das Tor aufgrund eines vorangegangenen Foulspiels zurück. Wenige Minuten zuvor hatte Max Meyer den Ausgleich auf dem Fuss, als er per Seitfallzieher nur knapp am Tor vorbeischoss.
FCL-Trainer Mario Frick sagt in der «Luzerner Zeitung» zum Spiel: «Für uns ist es extrem bitter. Wir haben viele Zweikämpfe gewonnen, leider aber auch einige hochkarätige Chancen vergeben.» Und weiter: «Über weite Strecken waren wir besser als der FC Basel.»
Letztendlich blieb es bei einer knappen Heimniederlage gegen den FC Basel 1893. Am kommenden Sonntag reisen wir in die Westschweiz und treten gegen Servette an.
Telegramm FC Luzern – FC Basel 0:1 (0:1)
Swisspor-Arena. – 13’248 Zuschauende. – SR Cibelli.
Tor: 29. Frei (Foulpenalty) 0:1.
Luzern: Loretz; Dorn, Simani, Beka, Frydek; Jashari; Diambou (59. Abubakar/82. Klidjé), Beloko; Max Meyer (89. Kimpioka); Schürpf (59. Sorgic), Chader.
Basel: Hitz; Adams, Pelmard, Calafiori; Millar (88. Novoa), Lopez (88. Kade); Males, Frei (54. Burger), Douf; Fink (65. Ndoye), Zeqiri (65. Augustin).
Bemerkungen: Luzern ohne Müller, Burch, Kadak (alle verletzt). Basel ohne Lang (gesperrt), Xhaka (krank), Comas und Adjetey (beide verletzt). 95. Tor von Novoa zum 0:2 (93.) wird nach Intervention des VARs wegen eines vorherigen Fouls von Novoa an Kimpioka aberkannt. – Gelb-rote Karte: 77. Chader (Foul). Verwarnungen: 28. Loretz, 45. Lopez, 51. Beka, 52. Pelmard, 67. Diouf (alle Foul), 67. Simani (Unsportlichkeit), 69. Basel-Trainer (Reklamieren), 72. Chader, 75. Burger (beide Foul), 85. Augustin, 96. Hitz (beide Zeitspiel).



























