Der FCL legt in der Conference-League-Quali in Schweden gegen Djurgardens einen Fehlstart hin. Doch Schlussendlich gewinnen die Luzerner vor einer stimmungsvollen Kullisse mit 1:2.
Den FC Luzern erwartete in Stockholm eine ohrenbetäubende Fankulisse. Das Heimteam startete sogleich aggressiv in die Partie und kam bereits nach vier Minuten zu einer gefährlichen Standardsituation. Die Hereingabe konnte nicht vollständig geklärt werden, und so schoss ein schwedischer Spieler aus kurzer Distanz zur Führung ein.
FCL-Trainer Mario Frick über den Spielstart in der «Luzerner Zeitung»: «Die ersten 10 bis 15 Minuten hatten wir Probleme mit der Atmosphäre im Stadion. Obwohl ich meine Spieler vor den heissblütigen Heimfans gewarnt hatte.» Er führte das zurück auf die jungen Spieler in seiner Equipe.
Nach einer Viertelstunde fand der FCL besser ins Spiel und hatte ebenfalls längere Ballbesitzphasen. Dennoch wurde es in der 20. Minute erneut gefährlich, als Djurgardens einen flachen Distanzversuch wagte, den Loretz stark zur Seite parieren konnte.
Nach einer halben Stunde gelang dem FCL dank eines toll vorgetragenen Vorstosses der Ausgleich. Frydek bediente Ademi in der Mitte mustergültig, und dieser konnte einköpfen. Ab diesem Zeitpunkt war der FCL deutlich besser im Spiel und mindestens ebenbürtig. Mit einem gerechten 1:1 ging es in die Kabinen.
Auch in der zweiten Hälfte kamen die Schweden mit viel Dampf aus der Kabine. Nach genau einer Stunde bot sich Djurgardens IF die erste Grosschance, als ein Stürmer im Rückraum vergessen wurde und frei zum Kopfball kam, den er jedoch über die Latte setzte. Rund zehn Minuten später brannte es erneut im FCL-Strafraum, doch Frydek konnte in höchster Not auf der Linie klären.
Eine Viertelstunde vor Schluss war wieder der FCL am Zug und tauchte nach einer Balleroberung im Mittelfeld im gegnerischen Sechzehner auf, ohne jedoch zum Abschluss zu kommen. In der 82. Minute gelang dann der wichtige zweite Auswärtstreffer: Meyer bediente Kadak, der sich stark behauptete und zum 1:2 einschoss. Bei diesem Resultat blieb es und somit erarbeitete sich der FCL eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel am nächsten Donnerstag.
Telegramm Djurgardens IF – FC Luzern 1:2 (1:1)
Tele2-Arena, Stockholm. – 17 921 Zuschauende. – SR Van der Eijk (NED).
Tore: 4. Löfgren (Freistoss Eriksson) 1:0. 29. Ademi (Frydek) 1:1. 82. Kadak (Meyer) 1:2.
Djurgarden: Zetterström; Johansson, Larsson, Löfgren, Kaib (91. Dahl); Finndell, Schüller, Eriksson (63. Bergvall); Fallenius (86. Milleskog), Gurbanli (63. Asoro), Radetinac (63. Wikheim).
Luzern: Loretz; Ottiger (79. Kadak), Burch, Beka, Frydek; Beloko; Okou (73. Ulrich), Dorn, Max Meyer, Spadanuda; Ademi (73. Villiger).
Bemerkungen: Djurgarden ohne Danielsson (gesperrt). Luzern ohne Chader und Klidjé (beide verletzt) und Jashari (nicht im Aufgebot). – Verwarnungen: 8. Beloko, 12. Okou, 59. Schüller, 95. Frydek (alle Foul).



























