FCL: Heimsieg mit Ardon Jashari

Ardon Jashari klatscht und winkt den FCL-Fans nach dem 2:1-Heimsieg gegen Stade Lausanne-Ouchy zu. Mitspieler und Anhänger applaudieren (Bild: Meienberger Photo).

Ardon Jashari klatscht und winkt den FCL-Fans nach dem 2:1-Heimsieg gegen Stade Lausanne-Ouchy zu. Mitspieler und Anhänger applaudieren (Bild: Meienberger Photo).

Der FC Luzern gewinnt im Stadion Allmend vor 11’000 Zuschauern gegen Stade Lausanne-Ouchy mit 2:1. Wieder mit dabei: Ardon Jashari.

Der FCL übernahm sogleich das Spieldiktat und hatte die erste Gelegenheit durch einen Kopfballversuch von Beka, der noch zu hoch geriet. Wenig später versuchte sich Beloko innerhalb des Strafraums, scheiterte jedoch am Lausanne Ouchy Keeper Da Silva.

Vonseiten des Gasts kam in der ersten halben Stunde offensiv wenig. Dann hatte Mulaj nach einem Ballverlust im Mittelfeld eine Abschlussmöglichkeit. Sein Schuss geriet jedoch zu zentral, sodass Loretz nur wenige Probleme hatte.

Kurz vor der Pause, als der Gast besser ins Spiel fand, fasste sich Beloko ein Herz und zog aus der Distanz ab. Sein Abschluss landete an der Lattenoberkante. So ging es torlos in die Kabine.

In der zweiten Hälfte wurden Jashari und Villiger für Spadanuda und Ademi eingewechselt. Und Villiger stand nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung im Mittelpunkt: In der 50. Minute dribbelte sich Max Meyer durch die Lausanner Defensive und legte clever auf Villiger ab, der den Ball ins Tor schob. Zehn Minuten vor Schluss erzielte Mahmoud den zwischenzeitlichen Ausgleich. Beinahe wäre den Gästen nur eine Minute später sogar die Führung gelungen. Zuerst kam Séke zum Abschluss, den Loretz parieren konnte, der Nachschuss landete neben dem Tor.

In der 85. Minute war es erneut Lars Villiger, der mit einem herrlichen Schlenzer den 2:1 Endstand besiegelte.

Jashari soll vorläufig bleiben
FCL-Sportchef Remo Meyer sagte im Pauseninterview bei «Blue», er erwarte «mit grosser Wahrscheinlichkeit, dass Ardon Jashari noch bleibt». Die Zukunft des Mittelfeldspielers bleibt trotzdem offen: Meyer sagte auch, dass einige ausländische Klubs Interesse am Baarer haben und das internationale Transferfenster bis zum 1. September offen ist.

Am Donnerstag geht es bereits weiter, wenn es gegen Djurgardens IF in der Conference League geht.

Telegramm FC Luzern – Stade Lausanne-Ouchy 2:1 (0:0)
Swisspor-Arena. – 11 120 Zuschauende. – SR Piccolo.
Tore: 50. Villiger (Meyer) 1:0. 82. Mahmoud 1:1. 85. Villiger (Jashari) 2:1.
Luzern: Loretz; Dorn, Burch, Beka, Frydek; Kadak (68. Ottiger), Beloko; Ulrich (63. Okou), Meyer, Spadanuda (46. Jashari); Ademi (46. Villiger).
Stade Lausanne-Ouchy: Da Silva; Obexer, Pos, Hajrulahu (46. Kadima), Gassama (66. Maroufi); Bamba, Qarri, Hamdiu; Abdallah (62. Garcia), Hadji (62. Danho), Mulaj (80. Mahmoud).
Bemerkungen: Luzern ohne Chader und Klidjé (beide verletzt). Ouchy ohne Ajdini, Akichi, Bayard und Tsoungi (alle verletzt).
42. Lattenschuss Beloko. 93. Rote Karte Mahmoud (Unsportlichkeit). Verwarnungen: 26. Hamdiu, 30. Kadak, 39. Obexer, 79. Maroufi, 80. Beka, 83. Mahmoud, 88. Danho (Fouls).