FCL: Protest abgewiesen – Joaquin Ardaiz wird ausgeliehen

Joaquin Ardaiz wird in die Türkei ausgeliehen (Archivbild: Meienberger Photo).

Joaquin Ardaiz wird in die Türkei ausgeliehen (Archivbild: Meienberger Photo).

Die Disziplinarkommission (DK) der Swiss Football League weist den Spielfeldprotest des FC Luzern ab. Das 0:0 zwischen den Innerschweizern und Winterthur bleibt damit bestehen. Die Luzerner hatten auf einen 3:0-Forfaitsieg gehofft, weil sie der Ansicht waren, dass der eingesetzte Winterthur-Spieler Samuel Ballet nach einem Platzverweis in einem Testspiel für die Partie zum Auftakt der Super-League-Saison gesperrt war.

Deshalb spielten sie unter Protest und bestätigten diesen drei Tage später offiziell. «In ihrem Urteil stellt die DK fest, dass der Grundsatz der automatischen Sperre nicht auf alle Platzverweise nach einer Gelb-Roten Karte oder direkten Roten Karte in Freundschaftsspielen anwendbar ist», begründete die Liga. Der Entscheid sei für die Instanzen der Swiss Football League endgültig.

Anm. der Redaktion: In der Rechtspflegeordnung des SFV, art. 78 abs. 3 steht folgendes: «Bei allen Feldverweisen infolge einer gelb-roten Karte sowie bei Feldverweisen (direkte rote Karte und gelb-rote Karte) bei Freundschaftsspielen und Turnieren gilt der Grundsatz der automatischen Suspension nicht.»

Joaquin Ardaiz wird ausgeliehen
Joaquin Ardaiz spielt in der kommenden Saison auf Leihbasis für den türkischen Zweitligisten Sanliurfaspor. Der 24-jährige Uruguayer wechselte im Sommer 2022 vom FC Schaffhausen in die Innerschweiz, konnte sich dort aber nicht wie gewünscht durchsetzen. Nach einer halbjährigen Ausleihe an den FC Winterthur wechselt Joaquin Ardaiz nun in die zweite türkische Liga zu Sanliurfaspor.

Der FC Luzern wünscht Joaquin Ardaiz alles Gute und viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.