An der Generalversammlung der Swiss Football League (SFL) haben die Vertreter der 20 Schweizer Profi-Clubs entschieden, dass ab der Saison 2023/2024 im sogenannten Schotten-Modus gespielt wird. Die Aufstockung von 10 auf 12 Clubs war bereits zuvor beschlossene Sache.
Dies Bedeutet vereinfacht: 33 Spielrunden und danach eine Einteilung der Top 6 in die «Championship Group» und der anderen 6 in die «Relegation Group». Innerhalb dieser Gruppen spielt jedes Team einmal gegen jeden. In der «Championship Group» wird um die Meisterschaft und die Europacup-Plätze gespielt, in der «Relegation Group» gegen Abstieg und Barrage-Platz.
12 Vereine gegen Playoffs
Zwölf Vereine haben die Playoff-Variante abgelehnt (Basel, FCZ, YB, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Wil, Aarau, Schaffhausen, Vaduz, Thun, Xamax). Acht waren dafür (GC, Lugano, Bellinzona, Lausanne, Sion, Servette, Stade Lausanne-Ouchy, Yverdon).
Die Vereine hören auf die Fanbasis
Die Mehrheit der SFL-Präsidenten hört auf ihre Basis und verhindert die Einführung des unfairen und unbeliebten Playoff-Modus im Schweizer Spitzenfussball. Das Bündnis «Keine Playoffs im Schweizer Fussball» nimmt den heutigen Entscheid mit grosser Freude und Genugtuung zur Kenntnis. In drei Wochen gelang es dem Bündnis mit allen Unterstützer:innen, eine schweizweite Debatte über den Fussball und den Ligamodus zu lancieren.
Fast 60’000 Personen sprachen sich eindeutig aus: Gegen unsinnige und unnötige Playoffs, für einen Modus, der einen Kern an Tradition und Fairness im Sport wahrt. Unser Dank gilt heute all jenen, die sich in den vergangenen Wochen gegen die Einführung von Playoffs stark gemacht haben. Mit dem heutigen Entscheid der SFL ist die Sache klar: Die Basis des Schweizer Fussballs redet mit, wenn es um dessen Zukunft geht – das ist notwendig und gut. Bis bald in allen grossen und kleinen Stadien dieses Landes!































