Sempach mit wichtigem Sieg gegen Zell

Gute Laune auf der Auswechselbank des FC Sempach (Archivbild: FC Sempach).

FC Zell – FC Sempach 2:3 (1:2)

Zum letzten Spiel der Vorrunde reiste der FC Sempach nach Zell. Nach den enttäuschenden letzten Wochen mit magerer Punkteausbeute im Oktober stand der FCS vor einer heiklen Aufgabe: Mit dem Tabellenschlusslicht aus Zell wartete ein Gegner, der auf dem engen heimischen Rasen bereits um das nackte Überleben in der Liga kämpfte.

Dass die Zeller bereits nach zehn Minuten mit einem herrlichen Kopfball in Führung gingen, machte die Aufgabe für das Team von Trainer Kamber keineswegs einfacher. Doch trotz angekratztem Selbstvertrauen bewies Sempach Haltung und zeigte eine starke Reaktion. Über die gesamte erste Halbzeit liessen die Gäste Ball und Gegner laufen und drückten die Hinterländer weit in die eigene Hälfte zurück. Zell blieb über schnelle Nadelstiche zwar gefährlich, doch der FCS belohnte sich nach einer halben Stunde mit dem hochverdienten Ausgleich: Flanke Graf, Kopfball von Mittelstürmer Boog. Nur wenige Minuten später drehte Sempach die Partie komplett, erneut per Kopf, diesmal nach einer Flanke von Trüssel und vollendet durch Graf zur verdienten Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit leistete Zell deutlich mehr Gegenwehr. Sempach verpasste es, teilweise trotz hochkarätiger Chancen, den Sack frühzeitig zuzumachen. Da die Heimelf vor allem bei Standardsituationen stets gefährlich blieb, war die FCS-Defensive gefordert: Die neu formierte Innenverteidigung um Routinier Fölmli und den 17-jährigen Willimann zeigte jedoch eine herausragende Leistung. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit erlöste Kilian Bühlmann die Sempacher mit einem herrlichen Schlenzer zum 3:1. Zell gelang tief in der Nachspielzeit zwar noch der Anschlusstreffer, doch kurz darauf pfiff der Unparteiische die Partie ab.

Damit verabschiedet sich der FC Sempach mit 17 Punkten in die Winterpause. Bei weiterhin machbarem Abstand zur Tabellenspitze wird die Truppe im Frühjahr alles daran setzen, in der Rückrunde den nächsten Schritt zu machen und vorne dranzubleiben.