Hitzkirch mit drei verlorenen Punkten

Am Ende stand Hitzkirch mit leeren Händen da (Archivbild: RB Snapshot).
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Obwohl der FC Hitzkirch den Luzernern am vergangenen Samstagabend bei nassem Fußballwetter vor allem in der ersten Halbzeit überlegen war, verlor man durch den Lucky Punch der Gäste in der 88. Minute sehr ärgerlich mit 1:2 und zahlte damit grosses Lehrgeld.

Von Beginn an übernahm das Heimteam die Kontrolle, während die Gäste fast ein wenig überrascht wirkten. Dank ihres gepflegten Passspiels konnten die Hitzkircher bereits früh durch Diego Erne gefährlich vor dem Tor auftauchen. Sein Direktschuss streifte nach idealer Vorarbeit von Silvan Jung nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Erst in der 25. Minute konnten die Luzerner erstmals gefährlich vor Nermin Badic auftauchen. Doch auch die Gäste haderten noch mit der letzten Konsequenz vor dem Tor.

Die Hegler-Elf wusste an diesem Abend sehr gut mit dem Ball umzugehen. So tauchten sie in der 32. Minute gleich zwei Mal vor dem gegnerischen Torwart auf. Zunächst wurde Nael Furrer durch einen weiten Ball in Szene gesetzt, doch der Torwart konnte seinen Abschluss parieren. Kurz darauf gewann Diego Erne nach einem Freistoss den zweiten Ball, schoss ihn aber aus knapp zehn Metern deutlich über das Tor (32.). Doch die Hitzkircher liessen nicht locker und suchten den Führungstreffer. Kurz darauf setzte sich Patrick Langenstein im gegnerischen Strafraum durch, wurde im Nachgang aber gefoult, woraufhin der Schiedsrichter direkt auf den Punkt zeigte. Der gefoulte Spieler setzte sich den Ball selbst und verwandelte sicher zur verdienten 1:0-Führung (35.).

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Enttäuschende zweite Hälfte
Nach der Halbzeitpause konnte das Heimteam leider nicht mehr an die Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen. Zwar liess man ab und zu die spielerische Klasse aufblitzen und konnte durch Standards in die Nähe des gegnerischen Tors gelangen. Doch im zweiten Durchgang gewannen nun vermehrt die Städter die Zweikämpfe, hatten mehr Platz und konnten die gewonnenen Bälle gezielter nach vorne schlagen. Dies liess das Heimteam in der ersten Hälfte definitiv noch weniger zu. Somit gab man das Spiel aus Hitzkircher Sicht ein wenig aus der Hand und lud die Gäste nach einem Aufbaufehler in der 64. Minute gar noch zum Toreschiessen ein – 1:1.Somit war das Spiel, das in der ersten Halbzeit noch sehr einseitig war, plötzlich wieder komplett offen. In der Schlussviertelstunde hatten beide Teams noch die Chance auf den Lucky Punch. Entsprechend ist es extrem schade und ärgerlich, dass dieser den Gästen in der 88. Minute durch eine in diesem Spiel doch sehr seltene Passstafette gelang: 1:2. Darauf konnten die Hitzkircher nicht mehr reagieren.

Fussballerisch und kämpferisch passte bei den Seetalern an diesem Samstag eigentlich vieles zusammen. Trotzdem stand man am Ende wieder mit leeren Händen da. Das ist natürlich nicht hilfreich in der aktuellen Situation. Doch aufgeben ist keine Option, deshalb heisst es nach so einem Spiel: „Mund abwischen und weitermachen!“ In zwei Wochen bietet sich die nächste Möglichkeit, zu punkten: Am Sonntag, den 12. April, gastiert der FC Schötz II um 14 Uhr auf dem Hegler. Hopp Hetzchöuch!

Telegramm FC Hitzkirch – Luzerner SC 1:2 (1:0)
Hegler. – 114 Zuschauer. SR. Reto Gut. – Tore: 35. Langenstein 1:0. 64. Milicaj 1:1. 88. Blättler 1:2.
FC Hitzkirch: Badic; Ürkmez, Liembd, Hübscher, Heer; Dos Santos, Langenstein, Wiget, Jung, Erne; N. Furrer (L. Furrer, Erni, Winiger, Tesfamichael, Gündem, Ineichen, Arnold).
Luzerner SC: Schweizer; Günes, Mavembo, George, Schmid; Lustenberger, Siventhiranathan, Blättler, Tiburcio; Kahlouni, Milicaj. (Prenqi, Sommerhalder, Nuaj, Nsegue).
David Ineichen.