Respekt, Anstand und Fairness sind Werte, die auf jedem Fussballplatz zählen – und genau diese Eigenschaften wurden auch in der Saison 2025/26 mit der Fairplay-Trophy der Suva ausgezeichnet. Der Schweizerische Fussballverband und die Suva ehren damit jährlich jene Vereine, die sich durch besonders vorbildliches Verhalten auf und neben dem Platz auszeichnen.
Im Gebiet des Innerschweizer Fussballverbandes (IFV) sicherte sich der FC Hitzkirch mit einem ausgezeichneten Fairplay-Quotienten von 0,5455 den ersten Platz. Die Seetaler liessen damit den SC Schwyz (0,5784) und den FC Adligenswil (0,6980) hinter sich und dürfen sich als fairster Verein der Region feiern lassen.
Die Berechnung erfolgt über sämtliche Meisterschafts- und Cupspiele eines Vereins. Die erhaltenen Strafpunkte aller Teams werden addiert und durch die Anzahl ausgetragener Partien geteilt. Je tiefer dieser Quotient ausfällt, desto fairer verhält sich ein Verein über die gesamte Saison hinweg. Berücksichtigt werden dabei nur Vereine, die mindestens 100 Pflichtspiele absolviert haben.
Dass Fairness im IFV grossgeschrieben wird, zeigt ein Blick auf die Rangliste. Gleich mehrere Vereine erreichten hervorragende Werte unter der Marke von 0,8. Hinter Hitzkirch und Schwyz klassierten sich der FC Adligenswil, der FC Aegeri, der FC Dagmersellen, der FC Rothenburg, der FC Eschenbach sowie der FC Sempach allesamt in den Top 10. Besonders bemerkenswert: Der FC Hitzkirch benötigte für seine Spitzenposition lediglich 90 Strafpunkte in insgesamt 165 Spielen.
Auch traditionsreiche Vereine wie der FC Küssnacht a/R, der FC Altdorf, der FC Stans oder der FC Sins schafften den Sprung unter die besten 20 Vereine des IFV. Die Rangliste zeigt eindrücklich, dass Fairplay unabhängig von Liga, Vereinsgrösse oder sportlichem Erfolg gelebt werden kann.
Für die Vereine ist die Fairplay-Trophy weit mehr als nur eine Auszeichnung. Sie steht für eine nachhaltige Vereinskultur, in der Respekt gegenüber Schiedsrichtern, Gegnern, Mitspielern und Zuschauern einen hohen Stellenwert geniesst. Gerade im Amateurfussball sind solche Werte von entscheidender Bedeutung für ein positives Umfeld und die Förderung des Nachwuchses.
Während der nationale Gesamtsieg in dieser Saison an den FC Blue Stars Zürich Frauen 1968 ging, durfte sich der FC Hitzkirch als bester IFV-Verein über den regionalen Triumph freuen. Zusammen mit dem SC Schwyz und dem FC Adligenswil gehört der Verein damit zu den ausgezeichneten Fairplay-Botschaftern der Innerschweiz.
Die 20 fairsten IFV-Vereine 2025/26
- FC Hitzkirch (0,5455)
- SC Schwyz (0,5784)
- FC Adligenswil (0,6980)
- FC Aegeri (0,7333)
- FC Dagmersellen (0,7465)
- FC Rothenburg (0,7682)
- FC Eschenbach (0,7845)
- FC Sempach (0,7870)
- FC Grosswangen-Ettiswil (0,8091)
- FC Buttisholz (0,8547)
- Weggiser SC (0,8609)
- SC Reiden (0,8864)
- SC Obergeissenstein (0,9000)
- FC Hochdorf (0,9771)
- FC Küssnacht a/R (0,9843)
- FC Altdorf (0,9928)
- FC Stans (1,0296)
- SC Nebikon (1,0299)
- FC Sins (1,0420)
- FC Hünenberg (1,0541)































