Der FC Luzern hat das Testspiel beim deutschen Bundesligisten SC Freiburg mit 2:4 verloren. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft insbesondere in den Umschaltmomenten und während mehrerer Ballbesitzphasen eine engagierte Leistung gegen einen physisch starken und spielbestimmenden Gegner.
Die Partie begann ausgeglichen. Freiburg verzeichnete zwar etwas mehr Ballbesitz, doch auch die Luzerner kamen immer wieder zu gefährlichen Gegenangriffen. Nachdem die Gastgeber in Führung gegangen waren, gelang dem FCL rasch die Antwort. Lars Villiger traf in der 18. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich und hielt seine Mannschaft damit im Spiel.
In der Folge erhöhte Freiburg den Druck und nutzte seine Vorteile im Spielaufbau konsequent aus. Bis zur Pause erzielten die Breisgauer zwei weitere Treffer und gingen mit einer 3:1-Führung in die Kabine. Zudem musste der FC Luzern bereits in der Anfangsphase einen personellen Rückschlag hinnehmen: Captain Stefan Knezevic konnte nach einer Knieverletzung nicht weiterspielen und wurde früh ersetzt.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der FCL wieder aktiver und konnte das Spiel zwischenzeitlich offener gestalten. Gegen den Bundesliga-Vertreter gelangen den Innerschweizern mehrere längere Ballbesitzphasen, ehe Freiburg mit dem vierten Treffer die Weichen endgültig auf Sieg stellte.
Den Schlusspunkt aus Luzerner Sicht setzte Adrian Grbić. Der Stürmer verkürzte in der Schlussphase auf 2:4 und sorgte damit für ein positives Signal im Offensivspiel. Neben Grbić gehörte auch Villiger zu den auffälligsten Luzerner Akteuren. Beide Angreifer nutzten ihre Einsatzzeit mit einem Torerfolg.
Für zusätzliche Spielpraxis sorgten zudem die Nachwuchsspieler Eron Kele und Joel Matuanana, die in der Schlussphase zu weiteren Einsatzminuten auf diesem Niveau kamen.
Unter dem Strich stellte das Testspiel für den FC Luzern eine wertvolle Standortbestimmung gegen einen international erfahrenen Gegner dar. Während die Freiburger ihre individuelle Klasse und Effizienz vor dem Tor unter Beweis stellten, konnte der FCL wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben sammeln.
Telegramm SC Freiburg – FC Luzern 4:2 (3:1)
Trainingsgelände Europa-Park-Stadion, Freiburg. – Unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Tore: 11. Grifo 1:0. 18. Villiger 1:1. 26. Höler 2:1. 44. Ginter 3:1. 62. Höler 4:1. 86. Grbic 4:2.
Freiburg: Huth; Kübler (73. Admomah), Ginter (46. Jung), Rosenfelder, Günter; Yamamoto (46. Eggestein), Osterhage; Irié (77. Höler), Beste (68. Tarnutzer), Grifo (68. Zelic); Höler (73. Catak).
Luzern: Letica (46. Radtke); Xhemalija, Knezevic (22. Oehlers), Lüthi, Fernandes; Owusu, Bertone, Winkler (70. Matuanana), Di Giusto (70. Kele); Villiger (65. Meyer), Meyer (46. Grbic).
































