Der FC Grosswangen-Ettiswil bleibt auf der Erfolgswelle: Im 1/16-Final des IFV-Cups bezwingt der Leader der 3. Liga Gruppe 3 den SC Steinhausen mit 4:1. Damit feiert die Gutmoos-Elf bereits den achten Pflichtspielsieg in Serie und steht im Cup-Achtelfinal.
Im IFV-Cup 1/16-Final war der SC Steinhausen zu Gast in der Raiffeisen Arena Gutmoos. Während das Heimteam aktuell die Tabelle der 3. Liga Gruppe 3 anführt, ist der Gast aus Steinhausen aktuell auf dem 7. Rang der 3. Liga Gruppe 2 klassiert. Dem Heimteam bot sich neben der Qualifikation für die Achtelfinals die Chance, den 8. Pflichtspielsieg in Serie zu erzielen.
Müller eröffnet, Bijelic zaubert
Die erste Duftmarke setzte das Heimteam in der Raiffeisen Arena Gutmoos. Nach einem Eckball stieg Captain Joel Wälti am höchsten, sein Kopfball landete allerdings an der Latte. Steinhausen antwortete nach einem Ballverlust der Gutmoos-Elf: Ein Akteur des SC Steinhausen lief alleine auf Andre Memaj zu, doch der Torwart von Grosswangen-Ettiswil blieb Sieger. Nach einer weiteren Möglichkeit für Severin Ambühl und einer gefährlichen Szene auf der Gegenseite nahm Grosswangen-Ettiswil das Heft zunehmend in die Hand. Fabian Ukaj verpasste eine Hereingabe nur knapp. Kurz darauf war die Führung Tatsache: Tobias Müller zirkelte einen Freistoss aus guter Position sehenswert zum 1:0 ins Netz. Und dann kam der Auftritt von Topskorer Ivan Bijelic. Nach einer starken Lancierung liess sich der Offensivspieler etwas Zeit, ehe er den Ball gefühlvoll ins linke Lattenkreuz schlenzte. Ein Treffer aus der Kategorie «Augenweide». Steinhausen verkürzte kurz vor der Pause auf 2:1, nachdem Leandro Stutzer eine scharfe Hereingabe zum Anschlusstreffer verwerten konnte.
Zerfahrener Start in die zweite Halbzeit
Die zweite Halbzeit begann mit einer weiteren Grosschance für das Heimteam: Bijelic setzte seinen Schuss jedoch knapp am Pfosten vorbei. Danach verlor die Partie allerdings etwas an Struktur. Fehlpässe prägten das Spiel und klare Torchancen waren Mangelware. Doch dann sorgten die eingewechselten Kräfte für frischen Wind. Fionn Eifert setzte sich gut durch und bediente Elio Schnyder, der in überzeugender Manier zum 3:1 vollendete. Nur wenige Minuten später folgte bereits die Vorentscheidung: Patrick Bösch spielte auf Tim Ziswiler, dessen phänomenaler Pass in die Tiefe Bijelic perfekt erreichte. Der Topskorer liess sich nicht zweimal bitten und erhöhte gekonnt auf 4:1.
Reife Leistung und ein fast perfekter Schlusspunkt
Steinhausen gab sich noch nicht ganz geschlagen. Elias Wälti musste einmal per Kopf auf der Linie retten. Kurz vor Schluss sorgte derselbe Wälti nochmals für Unterhaltung: Nach einem Kabinettstück im Mittelfeld fasste er sich aus rund 40 Meter ein Herz. Sein Weitschuss verfehlte das Tor nur knapp. Auch Schnyder hatte noch das 5:1 auf dem Fuss, doch Steinhausens Torhüter Marc Hubler parierte stark. Wenig später pfiff Schiedsrichter Gut, welcher eine starke Schiedsrichterleistung an den Tag legte, die Partie ab. Der FC Grosswangen-Ettiswil gewinnt dank einer reifen und über weite Strecken überzeugenden Leistung mit 4:1 und zieht in den Achtelfinal des IFV-Cups ein. Dort wartet mit dem FC Altdorf ein harter Brocken (Dienstag, 27. Oktober in Altdorf). Bemerkenswert: Es ist bereits der achte Pflichtspielsieg in Serie – und zum vierten Mal hintereinander erzielte die Gutmoos-Elf vier Treffer. Die Erfolgsserie darf also weitergehen. Der nächste Härtetest wartet bereits am Samstag, 10. Oktober mit dem Auswärtsspiel gegen den FC Sempach.
Telegramm IFV-Cup FC Grosswangen-Ettiswil – SC Steinhausen 4:1 (2:1)
Raiffeisen Arena Gutmoos – 100 Zuschauerinnen und Zuschauer; SR R. Gut
Grosswangen-Ettiswil: Memaj; J. Wälti, E. Wälti, Kokanovic, Ambühl, Ukaj, Ziswiler, Tarashaj, Bösch, Bijelic, Müller (Imgrüth, Künzli, Eifert, Kaufmann, Schnyder).
Steinhausen: Hubler; Bosshard, Sigrist, Baumann, Messeri, Turjan, Fetaj, Michienzi, Stutzer, Bosnjak, Mehmedovic (Ehrler, Aires Lopes, Mesko, Krienbühl, Jaggy).
Tore: 28. Müller 1:0; 35. Bijelic 2:0; 41. Stutzer 2:1; 68. Schnyder 3:1; 72. Bijelic 4:1
Bemerkungen: 3. Lattenkopfball Joel Wälti































