Der FC Eschenbach bestätigt seinen Aufwärtstrend eindrücklich. Mit einem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen den FC Emmenbrücke gelingt den jungen Seetalern nach dem Erfolg gegen den FC Hergiswil der nächste Coup gegen ein Spitzenteam. Zehn Punkte aus den vergangenen vier Partien unterstreichen die starke Entwicklung der Mannschaft von Raffael Valladares.















Der FC Eschenbach befindet sich definitiv im Aufwind. Was sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet hatte, fand im Heimspiel gegen den FC Emmenbrücke seine eindrückliche Fortsetzung. Mit einer leidenschaftlichen Vorstellung, taktischer Disziplin und bemerkenswerter Effizienz setzte sich Gelbschwarz mit 3:0 durch und feierte damit einen sensationellen Heimsieg gegen einen hochkarätigen Gegner.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften tasteten sich ab, ehe der FCE zunehmend die Initiative übernahm und die Schlagzahl erhöhte. Die Gastgeber fanden immer besser ins Spiel, traten mutiger auf und wurden für ihren engagierten Auftritt belohnt. Nach einem Eckball von Häfliger stieg Heinrich entschlossen hoch und wuchtete den Ball mit einem satten Kopfball zur Führung ins Netz. Ein Treffer, der den Eschenbachern zusätzliches Selbstvertrauen verlieh. Gelbschwarz blieb am Drücker und legte noch vor dem Pausenpfiff nach. Der zweite Treffer war das Ergebnis eines sehenswert herausgespielten Angriffs: Erne bereitete die Aktion mit viel Übersicht vor, Schmid vollendete und stellte auf 2:0. Eschenbach zeigte sich in den entscheidenden Momenten eiskalt und verschaffte sich damit eine ausgezeichnete Ausgangslage für die zweite Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel versuchte der FC Emmenbrücke, den Druck zu erhöhen und das Spielgeschehen stärker an sich zu reissen. Die Gäste kamen zwar zu mehr Ballbesitz, bissen sich am hervorragend organisierten Defensivverbund der jungen Seetaler jedoch regelmässig die Zähne aus. Mit viel Einsatz, gegenseitiger Unterstützung und taktischer Disziplin verteidigte das Heimteam konsequent. Emmenbrücke fand ein ums andere Mal keine Lösungen in der Offensive, während Eschenbach die Partie geschickt ausgeglichen gestaltete und kaum gefährliche Aktionen zuliess.
Die Gastgeber liessen sich auch von den offensiven Bemühungen des Gegners nicht aus der Ruhe bringen. Die Mannschaft war hervorragend eingestellt, arbeitete geschlossen gegen den Ball und bewies gleichzeitig, dass sie ihre Möglichkeiten im richtigen Moment zu nutzen weiss. So entwickelte sich dieser Abend für Gelbschwarz zu einer rundum gelungenen Angelegenheit. Der dritte Treffer machte den überzeugenden Auftritt schliesslich perfekt.
Der Erfolg gegen Emmenbrücke ist weit mehr als ein weiterer Sieg. Bereits eine Woche zuvor hatte Eschenbach mit dem Erfolg gegen den FC Hergiswil aufhorchen lassen. Nun folgte gegen ein weiteres Spitzenteam die nächste grossartige Leistung. Zehn Punkte aus den vergangenen vier Spielen sprechen eine deutliche Sprache und sind der verdiente Lohn für die kontinuierliche Arbeit der letzten Wochen. Damit hat das Team von Raffael Valladares eindrücklich auf den unglücklichen Saisonstart reagiert. Die Mannschaft tritt zunehmend gefestigt auf, überzeugt durch ihren Zusammenhalt und begegnet auch starken Gegnern mit Mut und Entschlossenheit. Der 3:0-Heimsieg gegen Emmenbrücke liefert dafür den nächsten Beweis.
Gelbschwarz hat den eingeschlagenen Weg bestätigt und darf mit viel Selbstvertrauen auf die kommenden Aufgaben blicken. Die jüngsten Resultate zeigen: Mit Leidenschaft, Disziplin und der nötigen Kaltschnäuzigkeit ist der FC Eschenbach in der Lage, auch ambitionierten Gegnern das Leben schwer zu machen – und sie zu bezwingen.
Telegramm FC Eschenbach – FC Emmenbrücke 3:0 (2:0)
Sportanlage Weiherhus, Eschenbach. – 198 Zuschauer. – Tore: 18. Heinrich 1:0. 45. Schmid 2:0. 91. Schmid 3:0. –
Eschenbach: Bachmann, Heinrich, Rosenberg, Bossart, Erne (82. Nevistic), Portmann (84. Richli), Bucher, Erni, Niederberger (86. Lustenberger), Schmid, Häfliger (80. Bulut). – Emmenbrücke: Beganovic, Mekonen (74. Elshani), Cikaqi, Prenrecaj (74. Tanushaj), Suljovic, Gashi, Sejdini, Daka, Kaufmann (61. Mirashi), Berisha, Ramadani.


























