Die Schweizer U17-Nati sichert sich an der WM in Katar mit einem 3:1-Sieg gegen Mexiko den Gruppensieg.
Die Schweizer U17-Nati hat an der WM in Katar den zweiten Sieg gefeiert. Im abschliessenden Vorrundenspiel gegen Mexiko setzte sich das Team von Luigi Pisino mit 3:1 durch. Mladen Mijajlovic, der bei der U19 des SC Freiburg spielt, traf doppelt.
Nach einem frühen Doppelschlag (17. und 20./Eigentor) vermochten die Mexikaner nach knapp einer Stunde zu verkürzen. Mijajlovic, der bereits das 1:0 erzielt hatte, stellte den Zwei-Tore-Vorsprung im direkten Gegenzug aber wieder her. Den Schweizern hatte sich schon nach 10 Minuten die Möglichkeit auf den Führungstreffer geboten, Nico Lazri setzte einen Foulpenalty aber an den rechten Pfosten.
Ob Theodore Pizarro im nächsten Spiel mittun kann, ist Stand jetzt fraglich. Der Schweizer Goalie, Teamkollege von Mijajlovic bei Freiburg, verletzte sich in der Schlussphase am Fuss und musste mit der Trage vom Platz gebracht werden. Weil die Schweizer ihr Wechselkontingent bereits ausgeschöpft hatten, streifte sich Nevio Scherrer für die letzten Minuten die Goalie-Handschuhe über. In der 8. Minute der Nachspielzeit konnte er sich mit einem parierten Kopfball auszeichnen.
Die Luzerner Spieler im Fokus
Sandro Wyss – Der Dauerläufer im Sturm
Wyss, der bereits Super-League-Erfahrung gesammelt hat, spielte gegen Mexiko die vollen 90 Minuten. Mit seiner Präsenz und Laufbereitschaft sorgte er konstant für Druck in der Offensive. Auch wenn ihm kein Treffer gelang, war er ein wichtiger Faktor für das Schweizer Angriffsspiel.
Nico Lazri – Kreativer Mittelfeldmotor
Lazri hatte die grosse Chance zur frühen Führung, scheiterte jedoch mit einem Foulpenalty am Pfosten. Dennoch zeigte er über weite Strecken seine Qualitäten als Spielgestalter und war an mehreren Offensivaktionen beteiligt. Seine Übersicht und Technik machen ihn zu einem zentralen Baustein im Mittelfeld.
Erblin Sadikaj – Stabilität in der Defensive
Sadikaj überzeugte erneut mit solidem Stellungsspiel und Zweikampfstärke. Er hielt die Abwehr kompakt und trug dazu bei, dass die Schweizer Defensive nur wenig zuliess. Seine Ruhe am Ball und sein taktisches Verständnis sind für das Team unverzichtbar.
Gegner noch unbekannt – Goalie Pizarro fraglich
Das Ticket für die K.o.-Phase, die am Freitag mit den Sechzehntelfinals beginnt, hatten die Schweizer bereits vor dem Duell mit Mexiko in der Tasche. Mit den bisherigen 4 Punkten hätte man sicher zu den besten Gruppendritten gehört, nun kommt die Schweiz als Gruppensieger weiter. Auf wen die U17-Nati im Sechzehntelfinal trifft, klärt sich erst nach Abschluss des letzten Spieltags am frühen Dienstagabend.
Für die Luzerner Spieler ist die K.o.-Phase eine grosse Bühne, um sich weiter zu beweisen. Sie stehen sinnbildlich für die starke Nachwuchsarbeit des FC Luzern und könnten schon bald den Sprung in höhere Altersstufen schaffen.
































