Die Aufstiegsspiele der 4. Liga boten alles, was den Fussball so spannend macht: torreiche Begegnungen, knappe Entscheidungen und ein Herzschlagfinale bis zur letzten Runde. In den beiden Sechsergruppen qualifizierten sich jeweils die ersten drei Teams für die 3. Liga. Am Ende durften der SK Root, das Team Sarneraatal und der Weggiser SC aus Gruppe 1 sowie Zug 94 II, der Hildisrieder SV und der SC Obergeissenstein II aus Gruppe 2 den Aufstieg feiern.
Root und Sarneraatal souverän – Weggis rettet Rang drei
In Gruppe 1 entwickelte sich früh ein Zweikampf an der Spitze. Der SK Root legte mit einem 3:2-Sieg gegen die Kickers Luzern II los und blieb während der gesamten Aufstiegskampagne ungeschlagen. Mit drei Siegen und einem spektakulären 5:5 im Direktduell gegen das Team Sarneraatal sicherten sich die Rooter mit zehn Punkten den Gruppensieg.
Dicht dahinter klassierte sich das Team Sarneraatal. Die Obwaldner überzeugten mit Offensivpower und erzielten in vier Spielen starke 13 Treffer. Besonders wichtig war der 3:1-Erfolg gegen Brunnen II sowie das 2:2 im letzten Spiel gegen Perlen-Buchrain II, das den zweiten Rang absicherte.
Um Platz drei entwickelte sich ein spannender Kampf zwischen Weggis und Perlen-Buchrain II. Am letzten Spieltag kam es zum direkten Duell, in dem sich der Weggiser SC in einem spektakulären Torfestival mit 5:4 durchsetzte. Dank dieses Sieges zogen die Seebuben mit sechs Punkten noch auf den Aufstiegsrang und liessen Perlen-Buchrain II knapp hinter sich.
Für den FC Brunnen II reichten vier Punkte trotz eines überzeugenden 4:0-Sieges gegen die Kickers Luzern II nicht zum Sprung in die höhere Liga. Die Kickers blieben ohne Punktgewinn und belegten den letzten Tabellenrang.
Zug 94 II marschiert makellos zum Gruppensieg
Noch klarer verlief die Entscheidung in Gruppe 2. Zug 94 II präsentierte sich als stärkste Mannschaft der Aufstiegsspiele und gewann sämtliche vier Partien. Bereits zum Auftakt setzte sich das Team mit 4:3 beim Hildisrieder SV durch und legte später mit Erfolgen gegen Altbüron-Grossdietwil, Escholzmatt-Marbach und Willisau nach. Mit zwölf Punkten und einem Torverhältnis von 13:7 war der Gruppensieg nie ernsthaft gefährdet.
Dahinter entwickelte sich ein enges Rennen um die weiteren Aufstiegsplätze. Der Hildisrieder SV und der SC Obergeissenstein II beendeten die Aufstiegsspiele punktgleich mit je sieben Zählern. Da beide Teams ihre entscheidenden Partien am letzten Spieltag gewinnen konnten, sicherten sie sich die weiteren Plätze in der 3. Liga.
Hildisried machte mit einem 1:0-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten Obergeissenstein II alles klar und bejubelte damit den zweiten Rang. Obergeissenstein profitierte seinerseits von den zuvor geholten Punkten, darunter dem wichtigen Auftaktsieg gegen Escholzmatt-Marbach und dem Erfolg gegen Altbüron-Grossdietwil.
Der FC Willisau hielt lange Kontakt zu den Aufstiegsplätzen, musste sich aber am letzten Spieltag Zug 94 II mit 1:2 geschlagen geben und verpasste den Sprung in die 3. Liga. Für Escholzmatt-Marbach und Altbüron-Grossdietwil reichte es trotz einzelner Erfolgserlebnisse nicht mehr für die vorderen Tabellenränge.
Die Aufsteiger 2026
Gruppe 1
- SK Root
- Team Sarneraatal
- Weggiser SC
Gruppe 2
- Zug 94 II
- Hildisrieder SV
- SC Obergeissenstein II
Damit stehen die sechs Teams fest, die in der Saison 2026/27 in der 3. Liga antreten werden. Besonders der SK Root und Zug 94 II überzeugten mit starken Auftritten, während Weggis, Hildisried und Obergeissenstein ihre Aufstiegsfeiern erst nach spannenden Entscheidungen am letzten Spieltag lancieren durften. Die Aufstiegsspiele lieferten damit einen würdigen Schlusspunkt einer intensiven Saison.




























