Saisonvorschau: Der FC Ibach startet mit viel Elan in die neue Saison

Group photo of a soccer team on a grass field with mountains in the background, players in blue-and-white striped jerseys and orange goalkeepers in front row.
Der FC Ibach startet zuversichtlich in die neue Saison 2026/2027 (Foto FC Ibach).
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Die anstehende Saison verspricht für die Blau-Weissen nicht nur eine sportlich äusserst reizvolle, sondern auch eine sehr herausfordernde Aufgabe zu werden: Die Ibächler treffen auf einige unbekannte Mannschaft. Los geht es am Samstag im Cup gegen den FC Uzwil.

Während die Favoritenrolle primär beim ambitionierten FC Rotkreuz sowie den spielstarken und unberechenbaren Tessiner Mannschaften liegt, duelliert man sich in der Gruppe 4 der 2. Liga inter auch auf neu eingeteilte Teams wie Red Star ZH, Oetwil-Geroldswil, Uster und Höngg. Das primäre Saisonziel der Blau-Weissen ist und bleibt der Ligaerhalt. Dennoch schielt man im Lager der Ibächler vorsichtig nach oben: Setzt das Team die Vorgaben und die eigenen Ziele optimal um, liebäugelt man insgeheim mit einem gesicherten Platz im vorderen Mittelfeld.

Kontinuität auf der Bank, frische Impulse auf dem Rasen
Dass dieses Vorhaben gelingen kann, liegt auch an der grossen Stabilität im Verein. Der FC Ibach setzt an der Seitenlinie auf Kontinuität und steigt wie in der Vorsaison mit dem fast gleichen Trainer- und Betreuerstaff in die Meisterschaft – einzig Patrick Malnati als Torhütertrainer ist neu an Bord. Auf dem Platz bleibt die Philosophie des Vereins unverkennbar: Die Förderung des eigenen Nachwuchses steht im Zentrum. Gleich 16 einheimische Spieler stehen im Kader für die Saison 2026/27. Die jungen Wilden brennen darauf, in ihrer fussballerischen Entwicklung einen nächsten Schritt nach vorne zu machen und Verantwortung zu übernehmen. Ein wichtiger Pluspunkt ist, dass der grösste Teil des Teams zusammengeblieben ist. Diese Eingespieltheit soll der Trumpf in den ersten und oft richtungsweisenden Partien sein. Veränderungen gab es dagegen auf den Schlüsselpositionen der auswärtigen Verstärkungsspieler. Mit den transferierten Akteuren erhofft sich die sportliche Leitung frischen Wind, neue spielerische Elemente und zusätzliche Qualität in den entscheidenden Zonen. Gleichzeitig wurde hinter den Kulissen an den Strukturen gefeilt, um der Mannschaft den Rücken freizuhalten: Alen Malanovic übernimmt die wichtige Rolle des Teammanagers und fungiert als zentrales Bindeglied zwischen der Mannschaft, dem Trainerstaff und dem Vorstand.

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Trainer Boris Jevremovic ist optimistisch
Die Vorbereitung war intensiv und die taktischen Vorgaben wurden verinnerlicht. Der Cheftrainer blickt den anstehenden Aufgaben daher mit viel Zuversicht und Vertrauen entgegen. „Ich bin absolut überzeugt von der Qualität dieser Mannschaft“, betont Ibach-Trainer Boris Jevremovic kurz vor dem Saisonstart. Er sieht seine Elf für die kommenden Wochen bereit und ergänzt mit Hinblick auf sein Kader: „Wir haben in dieser Saison eine tiefere Breite im Team, was uns taktisch einiges flexibler und über die gesamte Distanz der Meisterschaft widerstandsfähiger macht.“

Derby-Kracher zur Platzeinweihung
Ein Highlight erwartet die Fans bereits am allerersten Spieltag. Nach einem Jahr Exil auf der Sportanlage Wintersried kehrt der FC Ibach wieder auf die eigene Sportanlage zurück. Pünktlich zum Saisonstart erstrahlt das neu sanierte Hauptspielfeld im Gerbihof in sattem Grün und in einem guten Zustand. Die Kulisse für das erste Heimspiel könnte dabei kaum spektakulärer sein: Zur offiziellen Platzeinweihung gastiert direkt der Aufsteiger und ewige Rivale SC Goldau zum emotionalen Derby. Die Vorfreude im Dorf und bei den blau-weissen Fans ist riesig und alle brennen auf den Saisonstart.

Bevor die offizielle Platzeinweihung steigt, bittet am kommenden Samstag das Team von Trainer Boris Jevremovic zur Generalprobe auf dem neuen Rasenplatz. In der 1. Vorrunde der Cup-Qualifikation für die 2. Liga inter gastiert der FC Uzwil auf dem Gerbihof. Dieses K.-o.-Spiel bietet der Mannschaft die perfekte Chance, sich unter Wettkampfbedingungen an die neue Spielfläche zu gewöhnen.

Zuzüge

  • Alan Nabarro (Zug 94)
  • Ardit Tela (FC Brunnen)
  • Lulzim Aliu (FC Muri)
  • Anto Gudelj (FC Neuenhof)
  • Nathan Mwakassa Ngumba (FC Emmenbrücke)
  • Luka Merdovic (KF Iliria Fushe Kruje)
  • Mohamed El Ghandour (SC Buochs)

Abgänge

  • Labinot Haziri (FC Olten)
  • Olivier Maurer (FC Wollerau)
  • Haxhi Neziraj (unbekannt)
  • Lars Auf der Maur (FC Einsiedeln)
  • David Camenzind (Pause)
  • Renzo Küttel (2. Mannschaft)

Ibach eröffnet die Saison im Cup gegen den FC Uzwil
Nach einem Jahr Spielbetrieb auf der Sportanlage Wintersried kehrt der FC Ibach am kommenden Samstag auf den heimischen Gerbihof zurück. Zur 1. Vorrunde der Cup-Qualifikation der 2. Liga inter empfangen die Muotadörfler den FC Uzwil. Das Besondere: Das Spiel findet bereits auf dem brandneuen Hauptspielfeld statt – eine Woche noch vor der offiziellen Einweihung beim Meisterschaftsstart gegen den SC Goldau. Für die Muotadörfler ist das Duell gegen die Uzwiler damit eine perfekte Gelegenheit, sich unter realen Pflichtspielbedingungen an die neue Unterlage und an die Gegebenheiten im Gerbihof zu gewöhnen.

Mit dem FC Uzwil wartet in dieser 1. Qualirunde ein anspruchsvoller Gegner, der dem FC Ibach alles abverlangen wird. Die Ostschweizer gelten als äusserst spielstarke und robuste Mannschaft. Das Team des Trainerduos Martic/Duhanaj stieg zum Ende der Meisterschaft 2024/25 aus der 1. Liga Classic ab und rangierte in der Folgesaison in der 2. Liga inter nach einigen Anlaufschwierigkeiten auf dem starken 4. Platz.

Ein Heimsieg der Jevremovic-Elf würde nicht nur den Einzug in die nächste Cup-Runde bedeuten, sondern auch die perfekte Euphorie-Welle für die offizielle Eröffnung eine Woche später auslösen.

Cup-Qualifikation 2. Liga interregional: FC Ibach – FC Uzwil, Samstag, 18.00 Uhr, Gerbihof.