Zug 94 scheitert in Gossau an der Cup-Hürde

Die Zuger können sich in der ersten Cupqualifikationsrunde nicht durchsetzen (Archivbild: Zug 94).

FC Gossau – Zug 94 1:0

Der erhoffte nächste Schritt im Cup bleibt aus: Zug 94 verliert die Cup-Qualifikation beim FC Gossau mit 0:1 und scheidet damit aus. Auf dem nassen Kunstrasen entwickelte sich eine lange ausgeglichene Partie, in der sich beide Teams nur wenige Chancen zugestanden. Nicolas Eberle machte in der 66. Minute den Unterschied und besiegelte das Zuger Ausscheiden.

Grauer Himmel, nasser Kunstrasen und ein schnell laufender Ball: Die Bedingungen in Gossau verlangten beiden Teams einiges ab. Gleichzeitig war die Bedeutung der Partie klar. Nur der Sieger würde in die zweite Qualifikationsrunde einziehen. Entsprechend vorsichtig gingen beide Teams ans Werk und vermieden unnötige Risiken. Die Teams neutralisierten sich weitgehend, klare Torchancen blieben in der ersten Halbzeit Mangelware. So ging es nach 45 Minuten ohne Treffer aber mit je einer gelben Karte auf beiden Seiten in die Kabinen.

Einzelaktion macht den Unterschied
Nach dem Pausentee versuchten beide Teams, offensiv mehr Akzente zu setzen. Doch weiterhin fehlte es im letzten Drittel an der Durchschlagskraft. Die Partie blieb umkämpft, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. In der 66. Minute nutzte Gossau dann eine seiner Möglichkeiten: Mit einer Einzelaktion brachte Nicolas Eberle, der treffsicherste Angreifer der Gastgeber, den Ball im Zuger Tor unter und erzielte damit das einzige Tor des Nachmittags.

Zug 94 reagierte in der Folge mit mehreren Wechseln und versuchte, nochmals Druck aufzubauen. Doch die Gossauer verteidigten ihren Vorsprung konsequent und liessen nichts mehr anbrennen. Den Zugern fehlte letztlich die zündende Idee, um die Partie noch einmal auszugleichen.

Damit endet die Cup-Reise für Zug 94 bereits in der ersten Qualifikationsrunde. Die Niederlage ist bitter, zumal die Begegnung lange offen blieb und am Ende ein einzelner Treffer den Unterschied ausmachte. Nun richtet sich der Fokus wieder auf den Ligaalltag. Dort gilt es, die Enttäuschung rasch abzuhaken und an den zuletzt gezeigten Aufwärtstrend anzuknüpfen. Denn in der Meisterschaft zählt jeder Punkt, und Zug 94 will sich möglichst bald weiter vom Tabellenstrich distanzieren.