Nur vier Tage nach dem überzeugenden 4:0-Heimsieg gegen Zug 94 II musste der FC Sins auf dem heimischen Letten einen Dämpfer hinnehmen. Im Flutlichtspiel am Donnerstagabend unterlagen die Sinser dem SC Steinhausen mit 1:5. Dabei zeigte sich ein ähnliches Spielbild wie am vergangenen Sonntag, allerdings mit einem komplett anderen Ausgang: Sins kam phasenweise gut in die Partie, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten und sich letztlich als verdienter Sieger durchsetzen.
Die Mannschaft von Trainer Antonio Bozzi startete ordentlich in die Begegnung und suchte den Weg nach vorne. Bei den Abschlüssen aus rund 20 Metern fehlte jedoch die nötige Durchschlagskraft. Steinhausen machte es besser und ging in der 21. Minute durch Kevin Sigrist mit dem ersten überzeugenden Angriff in Führung. In der Defensive agierten die Sinser an diesem Abend zu wenig konsequent und liessen den Gästen zu viel Raum und Zeit. Nach einer gelungenen Kombination gelang Yanick Kreienbühl in der 28. Minute der Ausgleich zum 1:1. Zu diesem Zeitpunkt war Sins gut im Spiel und durfte sich berechtigte Hoffnungen machen. Doch nur drei Minuten später nutzte Endrit Fetaj eine weitere Unsicherheit in der Sinser Hintermannschaft zur erneuten Führung für Steinhausen. Mit dem 1:2 ging es in die Pause.
Wer aus Sinser Sicht nach dem Seitenwechsel auf eine Reaktion hoffte, wurde schnell enttäuscht. Bereits in der 46. Minute erhöhte Boris Rancic auf 1:3. Nur vier Minuten später traf Josip Bosnjak zum 1:4. Innerhalb kürzester Zeit hatten die Gäste damit für klare Verhältnisse gesorgt. Erneut machten es ihnen Fehler und fehlende Konsequenz in der Defensive zu einfach. Damit war die Ausgangslage für die zweite Halbzeit früh schwierig.
Trotz des deutlichen Rückstands gaben sich die Sinser nicht auf. Die Mannschaft agierte weiterhin mutig und versuchte, spielerische Lösungen zu finden. Im ersten und letzten Drittel fehlte an diesem Abend jedoch die nötige Überzeugung, um die Gäste ernsthaft unter Druck zu setzen. Während Sins zu wenig aus den eigenen Angriffen machte, trat Steinhausen abgeklärter auf und nutzte die sich bietenden Räume konsequent. Auch der letzte Treffer des Abends fiel nach einem Fehler in der Vorwärtsbewegung der Sinser. Leandro Stutzer wurde auf die Reise geschickt und konnte allein auf das Tor zulaufen. Die Sinser Defensive vermochte nicht mehr entscheidend einzugreifen, und Stutzer stellte in der 90. Minute den 1:5-Endstand her.
So blieb für den FC Sins am Ende ein ernüchternder Abend. Steinhausen zeigte sich effizienter und abgeklärter und verdiente sich den Sieg, auch wenn das Resultat aus Sinser Sicht etwas zu deutlich ausfiel. Für die Gastgeber gilt es nun, die Fehler aufzuarbeiten, aus der Niederlage die richtigen Schlüsse zu ziehen und im letzten Vorrundenspiel nochmals Punkte zu sammeln. HOPP SEIS!
Telegramm FC Sins – SC Steinhausen 1:5 (1:2)
Tore: 21. Sigrist 0:1, 28. Kreienbühl 1:1, 31. Fetaj 1:2, 46. Rancic 1:3, 50. Bosnjak 1:4, 90. Stutzer 1:5
FC Sins: Villiger; Leu, Huwyler (C), Bütler, Delea; Niederberger, Ming, van Goch; Schetty, Kreienbühl, Burkard
Ersatz FC Sins: Gamma, Baljkovic, Steiger, Lang, Maurice Leu, Bogdani, Özdemir
SC Steinhausen: Hubler; Bossard, Cosic, Messeri, Aires Lopes; Turjan; Kreienbühl (C), Fetaj, Sigrist, Rancic; Stutzer
Ersatz SC Steinhausen: Ehrler, Beutler, Tadic, Gerber, Michienzi, Bosnjak, Buchmann
Autor: Jeremias Würsch (Sportkommission FC Sins)




























