Joker stechen spät: FC Sursee entscheidet geduldige Partie klar für sich

Der FC Sursee gewinnt auch gegen den FC Härkingen (Bild: FC Sursee).
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FC Sursee – FC Härkingen 3:0

Nach dem komfortablen Sieg über Hergiswil empfing der FC Sursee den solothurnischen Abstiegskandidaten Härkingen, erneut als klarer Favorit. Zwei späte Tore in der Nachspielzeit sollten die Surseer Form bestätigen.

Vorweg etwas für die Statistik-Liebhaber unter uns: Sursees Rückrunden-Punkteschnitt lag vor der Partie bei 2.38 Punkten pro Spiel. Bei milden 10 Grad startete die Partie fahrig. Sursee übernahm nach 15 Minuten erst richtig das Kommando. Allerdings strahlte man keine wirkliche Gefahr aus. Dasselbe galt für die Gäste. Sinnbildlich für den ersten Durchgang war der verschossene Elfmeter von Cikaqi. Kurz zuvor wurde Frey zu Fall gebracht. Viel mehr gibt es nicht zu berichten. Wie so oft gehörte die 2. Spielhälfte den Jungs vom Sempachersee. Nun spielte sich Sursee zunehmend Chancen heraus.

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Die Führung deutete sich allmählich an. Matchentscheidend war wohl die Einwechslung der beiden Flügelspieler Mulanga und Teixeira Dos Santos. Nach 70. Minuten dribbelte sich Mulanga gekonnt in Richtung Strafraumgrenze, wo er nach einem Doppelpass den Ball ins untere linke Eck schlenzte. Nicht nur sein Führungstreffer war ein echter Hingucker, sondern auch der Torjubel danach. In der Nachspielzeit sicherte sich Joker Teixeira Dos Santos seine ersten Skorerpunkte. Das vorentscheidende 2:0 legte er auf Liga-Topscorer Cikaqi auf, das dritte drückte er selbst über die Linie. Trotz harmlosem Gegner blieb der knappe 1:0-Vorsprung lange unbequem. Die Erleichterung war den Spielern ins Gesicht geschrieben.

Erneut etwas für die Statistik-Liebhaber: Der Rückrunden-Punkteschnitt klettert auf 2.44. Das ist der Liga-Bestwert! Sursee gewann am Ende doch klarer, als es zwischenzeitlich aussah. Der Kampf um die Meisterschaft spitzt sich so langsam zu. Rotkreuz und Sursee teilen sich punktgleich die Tabellenspitze – mit nur zwei Zählern Vorsprung auf Gambarogno. Nächste Woche reist die Imholz-Pascarella-Elf in die Tessiner Hitze. Mit dem AS Castello wartet ein unbequemes Team, das dem FCS wohl etwas mehr abverlangen wird, als dies der FC Härkingen getan hat.