FC Wauwil-Egolzwil gewinnt Nebelschlacht gegen Ruswil

Nebeliges Freitagsspiel zwischen Wauwil-Egolzwil und Ruswil (Bild: FC Wauwil-Egolzwil).

Die Ausgangslage vor dieser Freitagabend-Partie auf dem Moos war ziemlich klar: Der FC Wauwil-Egolzwil strebt den dritten Sieg in Folge an, der FC Ruswil möchte den Anschluss in der Gruppe 3 nicht verlieren. Am Ende setzte sich das Heimteam knapp, aber verdient mit 2:1 durch.

Die Heimherren erwischten einen Blitzstart. Nach einem Fehler in der Ruswiler Abwehr reagierte Zeljko Karajcic am schnellsten, lief in der 3. Spielminute alleine auf Schlussmann Heller zu, überlupfte diesen mit einem herrlichen Chipball und brachte die Antonic/Tschopp-Elf früh in Führung.

In der Folge kam der FC Wauwil-Egolzwil zu weiteren sehr guten Chancen, doch sowohl Jan Huber als auch Zeljko Karajcic schafften es nicht, die Führung auszubauen. Der FC Ruswil hatte zu dieser Zeit Mühe, richtig ins Spiel zu finden. Er profitierte dann aber von einem Ballverlust im Mittelfeld: Nico Duss lief Richtung Tor, zog aus rund 20 Metern ab und traf unten rechts zum Ausgleich – gespielt waren 37 Minuten. Als die meisten bereits mit einem 1:1-Pausenstand rechneten, schlug Wauwil nochmals zu. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte brachte Karajcic eine Flanke, welche von der Ruswiler Abwehr nicht geklärt werden konnte und Eron Osmonaj spitzelte den Ball über die Linie. Mit einer 2:1-Führung für die Heimmannschaft ging es in die Pause.

Dann passierte etwas Einzigartiges. Zum ersten Mal trafen gleich zwei von drei Teilnehmern im Goliath-Pausenspiel und gewannen Gutscheine im Wert von Fr. 1200.-. Als erstes trat der erst 6-jährige Danilo Karajcic an und bestätigte mit seinem Schuss das Sprichwort: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Er traf ganz in Manier seines Vaters Zeljko Karajcic und begeisterte die Zuschauer. Auch Leon Bachmann aus Ruswil tat es ihm gleich und verwertete seinen Schuss ebenfalls sehenswert.

Die zweite Halbzeit ist ziemlich schnell erzählt. Der Ruswiler Torhüter verhinderte mit mehreren starken Paraden weitere Chancen der Wauwiler und sorgte dafür, dass dieses Spiel bis zum Ende spannend blieb. In der 67. Minute fand David Antonic mit einer super Flanke Zeljko Karajcic im Sechzehner, dieser traf zum vermeintlichen 3:1 – die Freude dauerte aber nur kurz, der Schiri entschied auf Handspiel und gab den Treffer nicht. Zu dieser Zeit hatte sich der Nebel im Wauwiler Moos bereits abgesetzt und sorgte für eine mystische Stimmung auf dem Rasen. Die Antonic/Tschopp-Truppe liess bis zum Schluss nichts mehr zu und brachte die 2:1-Führung clever über die Zeit.

Fazit: Ohne zu glänzen gewinnt der FC Wauwil-Egolzwil dieses wichtige Spiel mit einer kämpferisch sehr guten Leistung und feiert den dritten Sieg in Folge. Ein Arbeitssieg, der zeigt, dass die Moos-Kickers auch in dieser Saison vorne mitspielen wollen.

Telegramm 3. Liga FC Wauwil-Egolzwil – FC Ruswil 2:1 (2:1)
Spielort: Sport und Freizeitanlage Moos, Zuschauer 150 – Tore: 1:0 Zeljko Karajcic (3.), 1:1 Nico Duss (37.), 2:1 Eron Osmonaj (48.)
FC Wauwil-Egolzwil, Startaufstellung: Claudio Enz, Bogdan Kocev, Zeljko Karajcic, Yanik Vonarburg, Eron Osmonaj (Patrik Memaj), David Antonic (Mateja Ignjatovic), Jan Huber (Linus Christen), Marcel Shala, Jonas Grüter (Massimiliano Stamerra), Lukas Achermann, Ivan Gisler