Der ESC zeigte gegen Aegeri phasenweise eine gute Leistung, musste sich am Ende aber knapp mit 0:1 geschlagen geben. In einer umkämpften Partie mit Chancen auf beiden Seiten fehlte dem ESC die nötige Effizienz vor dem Tor. Ein Gegentreffer nach einem Eckball entschied schliesslich die Begegnung.
Der ESC startete engagiert in die Partie und setzte den Gegner von Beginn an mit hohem Pressing unter Druck. Bereits in der 1. Minute sorgte ein Eckball für die erste gefährliche Aktion. Beide Mannschaften suchten früh den Weg nach vorne und lieferten sich in den Anfangsminuten ein intensives Duell. In der 16. Minute kam Aegeri nach einem Freistoss zu einer gefährlichen Möglichkeit. Drei Minuten später überzeugte der ESC mit einem sehenswerten Angriff nach einem sauberen Seitenwechsel. In der 23. Minute hatte Aegeri nach einem Konter eine hundertprozentige Torchance, liess diese jedoch ungenutzt. Auch in der Folge blieb die Partie offen. Während Aegeri in der 36. Minute mit einem gefährlichen Freistoss für Gefahr sorgte, kam der ESC kurz vor der Pause zu einer guten Kontermöglichkeit. Der letzte Pass geriet allerdings zu ungenau, sodass die Chance nicht konsequent zu Ende gespielt werden konnte.
Aegeri trifft, ESC bleibt ohne Torerfolg
Nach dem Seitenwechsel suchten beide Teams weiterhin den Weg nach vorne. In der 47. Minute kam der ESC durch einen Freistoss aus rund 17 Metern zu einer guten Gelegenheit. Der anschliessende Abschluss von Mateus Souza da Silva Fonte brachte jedoch nicht den erhofften Erfolg. Wenig später wurde es nach einem weiteren Eckball des ESC erneut gefährlich. In der 57. Minute kam Aegeri zu einem guten Abschluss. Der ESC zeigte in der Folge zwar auch sehenswerte Aktionen, hatte jedoch zunehmend mit Eigenfehlern zu kämpfen. In der 63. Minute fiel dann die entscheidende Szene der Partie: Nach einem Eckball kam Aegeri per Kopf zum 0:1. Der ESC musste fortan einem Rückstand hinterherlaufen und versuchte, nochmals Druck aufzubauen. Eine gute Freistossmöglichkeit aus dem Halbfeld in der 83. Minute brachte jedoch ebenfalls keinen Torerfolg. Der Ball landete in den Händen des gegnerischen Torhüters. Trotz des engagierten Auftritts gelang dem ESC der Ausgleich nicht mehr, womit die Partie mit einer knappen Niederlage endete.
Fazit und Ausblick
Der ESC zeigte gute Ansätze und konnte teilweise mit gelungenen Kombinationen überzeugen. Ungenaue letzte Pässe, Eigenfehler und die fehlende Effizienz im Abschluss verhinderten jedoch ein besseres Resultat. Aegeri nutzte seine Gelegenheit nach einem Eckball und sicherte sich damit den 1:0-Sieg. Viel Zeit, um über die Niederlage nachzudenken, bleibt nicht: Bereits am Samstag, 24. Oktober, um 18.00 Uhr steht für den ESC das nächste Spiel auswärts in Ebikon an. Dort will die Mannschaft die positiven Ansätze aus der Partie gegen Aegeri mitnehmen, die Fehler minimieren und wieder Punkte sammeln.
Telegramm ESC Erstfeld – FC Aegeri 0:1 (0:0)
Pfaffenmatt – 120 Zuschauer – SR Dias Raimundo Sandro
ESC Erstfeld: Nils Loretz, Ennio Eller, Mattia Epp, Nino Epp, Mike Püntener, Hüseyin Cil, Patrik Wyrsch (C), Mateus Souza da Silva Fonte, Matteo Zgraggen, Elia Baumann, Rafael Kalbermatter (Marko Vuckovic, Duarte Roussado Janicas, Danyal Calisici, Nando Lussmann, Jaiden Köpf)
FC Aegeri: Fabio Elsener, Pascal Schuler, Marco Schwarzenberger (C), Ivan Ott, Dario Iten, Dario Schuler, Mario Qunaj, Danilo Manuel Santos Felix, Neil Rogenmoser, Cristiano Rodrigues, Carlos Manuel Coelho (Tim Schneeberger, Manuel Uster, Jorge Pereira Do Canto, Kristian Raijc, Markos Kasapidis)






























