
Dieses Wochenende startet die 2. Liga-Saison 24/25, mittendrin: der FC Küssnacht. Trainer Christian Kunz und seine Mannschaft wollen auf der guten Rückrunde aufbauen und eine Saison so weit weg wie möglich von der Abstiegszone verbringen.
Das Team von Christian Kunz hat eine Achterbahn-Saison hinter sich. Nach sieben Niederlagen zum Auftakt gelang es der Mannschaft noch im Herbst, das Ruder herumzureissen und sich wieder aus der Abstiegszone zu hieven. Doch auch die zweite Saisonhälfte brachte Auf und Abs. Erst am letzten Spieltag gelang den Küssnachtern endlich der Klassenerhalt.
Diese Saison wollen die Küssnachter vor allem konstanter werden. Nur Wochen nachdem man die Saison auf Mallorca ausklingen liess, ging es bereits wieder an die Vorbereitung. Diese verlief, wie man auch an den Testspielresultaten sehen kann. Die Leistung und Intensität waren akzeptabel, doch Christian Kunz hätte sich schon etwas mehr erhofft. Ein Grund dafür waren die zahlreichen Abwesenheiten während der Vorbereitung. So erhielten jüngere und weniger eingesetzte Spieler die Chance, sich zu zeigen.
Das wird auch nötig, denn Zugänge gab es beim FCK keine. Dafür steht der ein oder andere Spieler noch kurzfristig vor einem Abgang, was die personelle Situation auf einigen Positionen verschärfen könnte. Christian Kunz sieht das gelassen: „Wir haben genug gute Spieler, die nachrücken können, und haben einen Kader, der breit genug ist, den ein oder anderen Ausfall ohne grossen Qualitätsverlust auffangen zu können.“ Gleichzeitig wünscht man sich beim FC Küssnacht eine verletzungsfreie Saison. Entscheidender wird der Zusammenhalt im Team. „Ein Grund, warum wir niemanden verpflichtet haben, war, dass wir unsere Teamchemie erhalten wollten“, erklärt Co-Trainer Kevin Arnold. Nur dank dem grossen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sei es überhaupt möglich gewesen, die letzte Saison noch einmal geradezubiegen.
Eine Wiederholung der Niederlagenserie zieht der FCK-Cheftrainer nicht in Betracht: „Das wird nicht passieren.“ Das Team, glaubt er, hat die Lehren aus der Vergangenheit gezogen. Das wird auch nötig, denn die Liga ist keineswegs schwächer als letztes Jahr. Mit Baar und Sarnen sind zwei starke Aufsteiger neu, dazu kommen Perlen-Buchrain und die Kickers Luzern aus der 2. Liga interregional. Wie gefährlich diese angezählten Abstiegsteams sind, hat der FC Ibach letzte Saison eindrucksvoll bewiesen. Andere Zweitligateams haben sich zudem namhaft verstärkt. Es dürfte deshalb kein leichtes Unterfangen werden, die Klasse ein weiteres Mal zu halten und sich in der 2. Liga zu etablieren.
Ein wichtiger Schritt dahin wäre ein Sieg im Startspiel gegen den SC Obergeissenstein. Die Stadtluzerner fingen sich im letzten Duell mit dem FCK im vergangenen Frühling eine 0:5-Klatsche. Besonders die Anfangsphase war aufgrund zweier früher Tore entscheidend. Ein konzentrierter Beginn ist allerdings weniger ein gegen den SCOG spezifisch effizientes Mittel, sondern eine Tugend, die Christian Kunz gerne allgemein sehen möchte. Der Trainer selbst gibt sich zuversichtlich, am Samstag gleich die ersten Punkte einzufahren. „Wir können und sollten das Spiel gewinnen.“ Ob es den Küssnachter Fussballern tatsächlich gelingt, zu Hause den ersten Saisonsieg einzufahren, wird am Samstag um 17:30 im Luterbach entschieden. Der FCK hofft dabei auf möglichst zahlreiche Unterstützung.






























