Frischer Start mit neuer Energie – Emmenbrücke blickt zuversichtlich auf die Rückrunde

Der FC Emmenbrücke hofft auf eine erfolgreiche Rückrunde (Archivbild: Ruth Carbone).

Bevor der Autor auf das aktuelle Geschehen eingeht, lohnt sich ein kurzer Rückblick auf die Vorrunde. Sie verlief alles andere als ideal. Zwar gelang der Start im Cup mit einem 3:2-Sieg gegen den FC Bülach, doch in der Meisterschaft blieb der Erfolg aus. Gute Leistungen wurden nicht belohnt, bittere Niederlagen wie das 3:4 gegen den FC Sursee erschütterten das Selbstvertrauen früh. Dieses Auf und Ab zog sich über mehrere Spiele hinweg und hinterliess Spuren.

Schliesslich führte die sportliche Lage zu einem Trainerwechsel – eine der typischen Folgen, wenn die Resultate ausbleiben. André Grüter übernahm das Zepter von Sinan Kabatas, unterstützt von Assistent Luigi Nikaj. Torhütertrainer Luca Roth sowie die langjährige Teamstütze Sandra Montanaro blieben dem Staff erhalten.

Der Abschluss der Vorrunde brachte weitere Rückschläge. Gegen ein starkes Locarno setzte es eine unglückliche Niederlage, und im Cup schied man gegen Zürich City aus, obwohl die Mannschaft absolut ebenbürtig war. Unter dem Strich blieb der FCE unter seinen Möglichkeiten. Nun jedoch richtet sich der Blick klar nach vorne: Die Rückrunde steht vor der Tür.

Sportchef und Co-Präsident Valon Kameraj nutzte die Winterpause intensiv und verstärkte das Team auf mehreren Positionen. Neu dazu stossen in der Defensive Richard Nikaj (FC Schötz), im Mittelfeld Messanh Hunlede und Marco Ignatov (beide SC Buochs) sowie im Angriff Lorin Mirashi (FC Perlen-Buchrain) und Florant Veseli (SC Emmen). Ihnen allen ein herzliches Willkommen beim FC Emmenbrücke.

Natürlich gab es auch Abgänge. Simone Mekonen und Shayan Maroufi wechseln zum FC Suhr, David Komani zum FC Hergiswil, Marvin Glanzmann zum FC Littau und Fabio Ehrat zu Zug 94. Der Verein wünscht ihnen auf ihrem weiteren Weg viel Erfolg.
Mitte Januar startete der FCE mit Trainings und Vorbereitungsspielen in die Rückrunde. Diese sogenannten F-Spiele dienten der Analyse und dem Feinschliff. Dabei wurde bewusst experimentiert, um Erkenntnisse zu gewinnen und die Neuzugänge rasch zu integrieren. Gleichzeitig sollten verletzte Spieler behutsam wieder an den Wettkampfbetrieb herangeführt werden.

Kurz vor dem Rückrundenstart präsentiert sich der Kader fit und in guter Verfassung. Gleich zu Beginn warten jedoch zwei anspruchsvolle Aufgaben: zuerst auswärts beim FC Sursee, acht Tage später beim FC Malcantone. Am 29. März folgt dann das Derby gegen den SC Emmen. Unabhängig vom Gegner gilt jedoch der Grundsatz: Spiel für Spiel annehmen, den Fokus auf die eigenen Stärken legen und konsequent arbeiten. Entscheidend wird sein, den Ligaerhalt frühzeitig zu sichern und sich möglichst rasch vom ominösen Strich zu entfernen.

Staff, Mannschaft, Vorstand und die gesamte FCE-Familie wissen um die Bedeutung dieser Mission. Mit breiter Unterstützung auf und neben dem Platz soll dieses Ziel erreicht werden. Der Autor ist überzeugt, dass dem Team mit diesem starken Rückhalt eine erfolgreiche Rückrunde gelingen wird.

Denn eines bleibt klar: Nur gemeinsam ist der FCE stark.

In diesem Sinne wünscht der Autor allen Teams einen guten, erfolgreichen und unfallfreien Start in die Rückrunde – getragen von Fairness, Respekt und sportlichem Geist in den gelb-schwarzen Farben.

Vorschau Rückrunde

  • SA, 14.03.2026, 16.30 Uhr: FC Sursee – FC Emmenbrücke, Stadion Schlottermilch
  • SO, 22.03.2026, 16.00 Uhr: FC Malcantone – FC Emmenbrücke, Centro sportivo Roque Maspoli-A, Caslano
  • SO, 29.03.2026, 14.00 Uhr: FC Emmenbrücke – SC Emmen, Stadion Gersag