
AS Castello – FC Sursee 1:1
Bei sehr heissen Bedingungen durfte der FC Sursee nach zuletzt erfolgreichen Spielen auswärts beim AS Castello in Balerna antreten. Aufgrund des Pfingstwochenendes reiste die Imholz/Pascarella-Equipe mit dem Zug in die Südschweiz, um dem Stau zu entgehen. Unter diesen ungewohnten Bedingungen entwickelte sich ein entsprechend interessantes und «hitziges» Spiel.
Viele Standardsituationen
Das Heimteam musste zuvor eine deutliche Niederlage gegen den FC Hergiswil hinnehmen. Entsprechend merkte man, dass sie eine Wiederholung vermeiden wollten und vor allem in der ersten Halbzeit einen engagierten Auftritt gegen den Ball zeigten. Der FC Sursee fand zunächst kaum Lösungen und wirkte in dieser Phase etwas zu träge, um gefährliche Aktionen zu kreieren. Deshalb versuchte man, über die Aussenbahnen mit Tempo Akzente zu setzen. Nach gut einer halben Stunde setzte sich Sursee über die rechte Seite durch. Nach zwei bis drei abgeblockten Schüssen behielt Ndue Daka den Überblick und netzte zur 1:0-Führung für den FC Sursee ein. Man hoffte, damit den Knoten gelöst zu haben. Doch der AS Castello blieb mit seinen agilen und antrittsstarken Offensivspielern gefährlich und drängte auf den Ausgleich. So fasste sich Numa Felici ein Herz und erzielte mit einem «Sonntagsschuss» das 1:1. Mit diesem Resultat gingen die beiden Mannschaften bei über 30 Grad in die Halbzeitpause.
Intensiver zweiter Durchgang
Auch die zweite Hälfte verlief ähnlich wie die erste. Allerdings wurden die Zweikämpfe intensiver und teilweise regelwidrig geführt. Dadurch kam es immer wieder zu Unterbrechungen aufgrund von Verletzungen und kleineren Konfrontationen. Der Höhepunkt der Partie ereignete sich rund 20 Minuten nach Wiederanpfiff, als der Schiedsrichter ein Offensivfoul des AS Castello übersah. In der Folge gelangte der Ball in den Sechzehner, wo ein Spieler nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte. Den daraus resultierenden Elfmeter parierte jedoch der stark aufspielende FC-Sursee-Keeper Shaban Krasniqi und hielt damit die Punkteteilung am Leben.
Fehlender Lucky Punch
Je näher das Spielende rückte, desto mehr konnte der FC Sursee wieder das Spieldiktat übernehmen und sich einige Standardsituationen erarbeiten. Doch keine dieser Chancen konnte in eine Führung umgemünzt werden. Auch der Gegner versuchte, mit einem möglichen Lucky Punch den Siegtreffer zu erzielen, doch an diesem Tag wollte keiner Mannschaft mehr ein Tor gelingen. Somit endete dieses Meisterschaftsspiel mit einem gerechten 1:1-Unentschieden.
Da auch die direkten Konkurrenten nicht das Punktemaximum erreichen konnten, bleibt der Schlussspurt um die Spitzenplätze weiterhin spannend. Der nächste Gegner der Luzerner Equipe ist der FC Gambarogno, der nun punktgleich mit dem FC Rotkreuz und dem FC Sursee ist. Das Spitzenspiel findet auf der Schlottermilch in Sursee statt. Anpfiff ist um 16:30 Uhr.




























