Gunzwil mit herber Klatsche in Emmenbrücke

Die Vorrunde endet für den FC Gunzwil mit einer bitteren Auswärtsniederlage (Archivbild: Sandra Stalder).

Der FC Gunzwil erlebt beim Auswärtsspiel in Emmenbrücke einen Abend zum Vergessen. Die Gastgeber waren über weite Strecken die bessere Mannschaft und legten bereits in der ersten Halbzeit mit zwei Treffern nach Standardsituationen den Grundstein zum deutlichen Sieg. Die Michelsämter zeigten sich nach dem Seitenwechsel zwar verbessert und kamen zu mehreren guten Möglichkeiten, liessen den Anschlusstreffer jedoch aus. In der Schlussphase machte Emmenbrücke mit vier weiteren Toren alles klar und besiegelte die klare 6:0-Niederlage.

Emmenbrücke dominiert 1. Halbzeit
Der Start misslang den Gästen komplett. Nach einem Eckball gingen die Hausherren früh in Führung, und auch beim zweiten Gegentreffer nach 19 Minuten war ein Eckball der Ausgangspunkt. Dazwischen kam Gunzwil zu einer grossen Gelegenheit, konnte diese aber nicht nutzen. Insgesamt hatte Emmenbrücke in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel; kurz vor der Pause landete ein weiterer Abschluss der Gastgeber an der Latte.

Gunzwil zeigt sich verbessert, bricht aber am Schluss komplett ein
Nach dem Seitenwechsel trat Gunzwil aktiver auf und fand besser in die Partie. Eine gute Chance sowie eine weitere Grosschance nährten die Hoffnung auf den Anschlusstreffer. Bei einer dieser Aktionen war allerdings nicht eindeutig zu erkennen, ob der Ball die Torlinie bereits überquert hatte. Trotz der verbesserten Leistung fehlte den Michelsämtern das Tor. Emmenbrücke nutzte seine Möglichkeiten dagegen konsequent: Ab der 73. Minute fielen vier weitere Treffer, drei davon durch Herolind Cikaqi. So stand am Ende eine deutliche Niederlage, die angesichts der Leistung der Gastgeber insgesamt in Ordnung geht.

Gunzwil schliesst die Vorrunde im breiten Mittelfeld ab
Damit endet die Vorrunde für den FC Gunzwil mit einer bitteren Auswärtsniederlage. Nun gilt es, die Partie abzuhaken und die positiven Ansätze aus der zweiten Halbzeit mitzunehmen. Zuerst kommt jetzt aber einmal die lange und trotz des letzten, verpatzten Spiels verdiente Winterpause. Die junge Mannschaft von Dany Bolliger und Raphael Erni hatte nach dem Umbruch im Sommer einen guten Saisonstart und kam mit sieben Punkten aus vier Spielen mit einem schwierigen Startprogramm gut aus den Löchern. Der September war dann, leider schon fast traditionell, ein Monat zu vergessen. Die nächsten vier Spiele holten die Michelsämter keinen einzigen Zähler, bevor man aus den letzten fünf Spielen im Oktober starke zehn Punkte sammelte und damit sich einen Platz im Mittelfeld sichern konnte zum Abschluss in der Vorrunde. Die Ausgangslage in der Rückrunde präsentiert sich sehr spannend und es wird wohl bis zum Schluss spannend werden für die Plätze oben am Strich. Gunzwil liegt nach der Vorrunde auf Rang acht und hat nur sechs Punkte Rückstand auf die erweiterte Spitzengruppe, aber auf der anderen Seite auch nur fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Ganz vorne geht Brunnen mit der besten Ausganglage und einem Polster von fünf Punkten in die Winterpause. Die Schwyzer werden alles daransetzen diese Ausgangslage in dieser Saison ins Ziel zu bringen. Die Michelsämter ihrerseits wollen in der Vorbereitung inkl. Trainingslager auf Gran Canaria den Grundstein für eine hoffentlich erneut erfolgreiche Rückrunde schaffen. Nun wünschen wir aber zuerst eine gute Pause. Die Rückrunde startet am Samstag, 13. März 2027 mit einem Auswärtsspiel beim FC Kickers Luzern. Hopp Gonzbu!

Telegramm FC Emmenbrücke – FC Gunzwil 6:0 (2:0)
Sportanlage Gersag, Emmenbrücke. –
Tore: 3. Egzon Ramadani 1:0, 19. Augustin Tanushaj 2:0, 73. Ekber Hadzic 3:0, 85. Herolind Cikaqi 4:0, 90. Herolind Cikaqi 5:0, 93. Herolind Cikaqi 6:0.
Bemerkungen: 45. Lattenschuss Emmenbrücke; 59. Verwarnung Janis Imbach (Gunzwil). 72. Lattenschuss Emmenbrücke. 80. Verwarnung Rinor Elshani (Emmenbrücke). 88. Doppelpfostenschuss Emmenbrücke.
Emmenbrücke: Eldin Beganovic; Rasim Suljovic (85. Lonard Prenkaj), Avdi Berisha (83. Ivan Garcia da Silva), Jefferson Kaufmann (46. Rinor Elshani), Ndue Daka; Egzon Ramadani (42. Ekber Hadzic), Simone Mekonen, Florentin Prenrecaj, Augustin Tanushaj, Rinor Gashi; Herolind Cikaqi.
Gunzwil: Fabrice Bieler; Janis Imbach (63. Nino Schumacher), Lionel Stocker, Jan Dätwyler, Ramin Feyzi; Redon Pervorfi, Raffael Furrer, Elia Ramundo, Thimo Fleischli (74. Dustin Gerber), Lars Fankhauser (84. Paco Imbach); Sandro Koch (46. Gian Klauser).