Emmenbrücke mit Niederlage in turbulenter Partie

Platzverweis: Mac Filirel Pouomo trifft den jungen Rothrister Torhüter Flynn Tassinari unglücklich. Gute Besserung an dieser Stelle (Bilder: REGIOfussball.ch).

FC Emmenbrücke – FC Rothrist 2:3 (1:0)

Um es vorwegzunehmen: Der Sieg der Gäste aus Rothrist gegen den FC Emmenbrücke geht absolut in Ordnung.

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. Ausser dem Führungstor der Einheimischen passierte auf dem Feld nicht allzu viel – viel Mittelfeldgeplänkel. Dabei ist zu sagen, dass Rothrist ein wenig mehr am Ball war, mehr Engagement an den Tag legte und auch spritziger wirkte. Das 1:0 war dann aber wirklich schön herausgespielt: Ajdini tankte sich links durch, seine Flanke verwertete ausgerechnet der kleinste Spieler auf dem Platz, Denner Medeiros, per Kopfball. Zwei Minuten später nochmals eine identische Szene mit denselben zwei Spielern – Medeiros hätte beinahe das zweite Tor erzielt. Halbzeitstand: 1:0.

Trainer Kabatas nahm in der Pause einen Wechsel vor: Pouomo kam für Tanushaj. Dann die ominöse 51. Minute: Pouomo wurde steil geschickt und prallte ausgesprochen unglücklich mit dem herauslaufenden Torhüter Tassarini zusammen. Leider verletzte sich der Keeper und musste durch Aeschlimann ersetzt werden. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute Besserung und hoffen, dass die Verletzung nicht allzu schlimm ist. SR Talarico zeigte Pouomo die rote Karte.

Die Gäste, nun in Überzahl, witterten Morgenluft. Sie übernahmen energisch das Spielgeschehen und kamen in Minute 62 durch Brdaric zum Ausgleich. Wenig später ein Eckball von rechts: Luterbacher wurde sträflich allein gelassen und markierte per Kopf den zweiten Treffer. Unser Team versuchte trotz Unterzahl eine Reaktion zu zeigen. Es brauchte Delorenzi, der mit einer Glanzparade das dritte Tor verhinderte und so die Hoffnung der Einheimischen auf den Ausgleich aufrechterhielt.

Doch es kam, wie es kommen musste: In der Nachspielzeit war es Martinovic, der ein unabsichtliches Geschenk des Hauses dankbar annahm und das dritte Tor erzielte. Das Anschlusstor durch Berisha kam leider zu spät.

Fazit
Diese Niederlage ist zwar ärgerlich, aber sicherlich kein Weltuntergang. Unsere Mannschaft hat in den ersten acht Spielen der Rückrunde genau so viele Punkte geholt wie in der Vorrunde in 15 Spielen (17 + 17) – das verdient allerhöchsten Respekt. Natürlich hatte die rote Karte Einfluss. Aber die Niederlage allein darauf zurückzuführen, wäre das falsche Signal. Wir haben trotz der Führung in der ersten Halbzeit zu wenig gemacht. Jetzt gilt es, diese Begegnung möglichst schnell abzuhaken und sich auf die kommenden Partien zu konzentrieren. Es wartet am nächsten Samstag ein Hochkaräter – der Schreibende ist überzeugt, dass gegen den FC Sursee eine Reaktion erfolgen wird.

Vorschau

  • Sa, 10.05.2025, 16.30 Uhr: FC Sursee – FC Emmenbrücke, Stadion Schlottermilch
  • Sa, 17.05.2025, 18.00 Uhr: FC Emmenbrücke – FC Muri, Stadion Gersag
  • Sa, 24.05.2025, 16.00 Uhr: FC Thalwil – FC Emmenbrücke, Stadion Im Brand 2