Scharfe Kritik des Innerschweizerischen Fussballverbandes am Entscheid der FIFA, die automatische Suspension nach einer roten Karte der USA aufzuheben.
Mit grossem Interesse verfolgt auch der IFV die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika. Mit grossem Erstaunen und grosser Sorge hat der IFV die Ereignisse rund um die Aufhebung einer automatischen Sperre nach der roten Karte der USA zur Kenntnis genommen. Der Regionalverband unterstellt sich klar den Reglementen und steht uneingeschränkt für die Grundwerte des Fussballs wie Fairness, Respekt, Gleichbehandlung und vor allem Unabhängigkeit.
Die nachträgliche Aufhebung der automatischen Sperre nach der roten Karte stellt aus Sicht des IFV einen nicht nachvollziehbaren und sehr problematischen Präzedenzfall dar. Es kann nicht sein, dass politische Einflussnahmen auf einen Entscheid auf dem Fussballplatz ausgeübt werden. Damit wir die Glaubwürdigkeit unseres Sportes mit Füssen getreten. Die Regeln gelten für alle Spiele und alle Spielerinnen und Spieler, unabhängig von der Wichtigkeit eines Spiels.
Der IFV erwartet, dass die FIFA diesen Fall umfassend und transparent aufarbeitet. Nur wenn dieser Fall lückenlos und ohne Intrigen aufgearbeitet wird, kann der Schaden für die Verbände, die Vereine und die Funktionärinnen und Funktionäre, insbesondere die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in Grenzen gehalten werden.
Die Hauptaufgabe des Regionalverbandes ist ein glaubwürdiger, fairer und unabhängiger Fussball anzubieten. Die Integrität dazu kann nicht umgangen werden.































